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Batterie

Warum Batterien den Alltag bestimmen

Vom Rauchmelder über die Digitaluhr bis hin zum Auto gibt es in jedem Haushalt Geräte, die mit Batterie betrieben werden. Batterien sind für den Verbraucher heutzutage selbstverständlich und unverzichtbar, doch wie sie im großen Stil für die Energiegewinnung im Haushalt genutzt werden können, ist vielen nicht klar.

Wie kann ein Haus mit Batterie betrieben werden?

Viele ältere Häuser in Österreich verfügen noch über ein Stromaggregat. Diese sollen in Zukunft durch Hausbatterien, die 2015 erstmals vom amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla vorgestellt wurden, ersetzt werden. Im Gegensatz zu den Notstromaggregaten arbeiten die Hausbatterien geräuschlos. Auch der hohe Dieselverbrauch fällt weg. Die Batterie hat eine Kapazität von bis zu 7 Kilowattstunden und kann somit ein Einfamilienhaus während eines Stromausfalls problemlos weiter versorgen.

Welche Rolle spielen Batterien für Häusern mit Solaranlagen?

Sogenannte Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren für immer mehr Hausbesitzer attraktiv geworden, da sie unabhängig von schwankenden Strompreisen machen. Die Anlagen selbst können den durch Lichtenergie erzeugten Strom aber nicht speichern, sodass er sofort genutzt werden müsste. Das macht allerdings in der Praxis für den Eigenverbrauch kaum Sinn, da auch nachts und an bewölkten Tagen das Haus mit Strom versorgt werden soll. Speicher aus Blei- oder Lithium-Ionen-Batterien schaffen da Abhilfe. Welche der beiden Speicherformen gewählt wird, bleibt dem Verbraucher selbst überlassen. Die Lithium-Ionen-Variante setzt sich aufgrund der deutlichen längeren Lebensdauer allerdings vermehrt durch. Außerdem lässt sich diese Batterie vollständig entladen, während Bleibatterien nur eine Entladetiefe von 50 Prozent aufweisen. Da eine weitere Entladung eine verringerte Betriebsdauer nach sich ziehen kann, ist sie zu vermeiden.

Für wen lohnt sich die Installation eines Solarspeichers?

Grundsätzlich lohnt sich die Anschaffung sowohl für Hausbesitzer, die bereits mit einer Solaranlage ausgestattet sind, als auch für solche, die die Installation planen. Denn nur mit einem entsprechenden Speicher ist es möglich, den erzeugten Strom selbst zu nutzen, statt den Großteil ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Für diesen Beitrag erhalten die Bewohner zwar eine Vergütung, seit 2011 ist diese dank gestiegener Strompreise aber weniger lohnenswert als die Eigenversorgung durch den Solarstrom.

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