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Absorber

Warum ein Absorber für Immobilieneigentümer wichtig ist

Immer mehr österreichische Immobilienbesitzer wechseln zu erneuerbaren Energien. In vielen Regionen Österreichs bietet sich insbesondere die Sonne als Energiequelle an. Hier kommt der Absorber ins Spiel: Er ist für die Umwandlung der Sonnenstrahlung in Energie verantwortlich.

Wie funktioniert ein Absorber?

Bei einem Absorber handelt es sich um beschichtete Bleche aus Kupfer oder Aluminium. Die Bleche sind mit Röhren durchzogen, durch die Flüssigkeit oder Luft strömt. Sonnenstrahlen erwärmen die Bleche und gleichzeitig die Flüssigkeit in den Röhren, die diese Wärme an einen Wärmespeicher abgibt. Durch den Absorber wird der Wirkungsgrad der Solaranlage gesteigert. Im Vergleich zu von der Sonne direkt beschienen Röhren mit Solarflüssigkeit nimmt er die Wärme wesentlich besser auf.

Welche Arten von Absorbern gibt es?

Die am häufigsten verwendete Solartechnik ist mit Flächenabsorbern ausgestattet. Sie sorgen für das typische Bild der aufgestellten Kollektoren auf den Dächern. Es gibt sie als Vollflächenabsorber und Streifenabsorber. Vollflächenabsorber bringen die beste Leistung, Streifenabsorber sind dafür in der Anordnung flexibler. Bei sogenannten Röhrenabsorbern wird auf die Platten verzichtet. Das Rohr, durch das die Trägerflüssigkeit fließt, ist selbst schon der Absorber. Optisch am wenigsten auffallend sind Dachpfannenabsorber. Sie sehen wie Dachziegel aus, tatsächlich handelt es sich aber um Vollflächenabsorber aus Aluminium. Vor allem bei Energiesparhäusern oder bei Fertighäusern werden gerne Hybridabsorber, eine Kombination aus Fotovoltaik und Solarenergie, verwendet.

Woran kann es liegen, wenn die Solaranlage nicht richtig funktioniert?

Wenn die Solaranlage nicht die versprochene Leistung bringt, ist häufig der Absorber daran schuld. Abgesehen von einer falschen Installation oder einem ungünstigen Stellplatz kann es sein, dass er nicht ausreichend beschichtet ist. Für eine optimale Absorption sollte eine schwarze oder dunkelblaue Beschichtung gewählt werden, die möglichst wenig Emission, also Energieverlust, aufweist. Außerdem sollten nur hochwertige Absorber verwendet werden, die UV-, hitze- und witterungsbeständig sind.

Was sind gute Werte für einen Absorber?

Der Absorber bestimmt den Konversionsfaktor einer Solaranlage. Dieser sagt aus, wie viel Solarenergie in Wärme umgewandelt wird und wie hoch die thermischen Verluste, etwa durch eine ungeeignete Beschichtung, sind. Ein guter Sonnenkollektor hat einen Konversionsfaktor von mindestens 80 Prozent.

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