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Energieberatung

Mehr Energieeffizienz dank Energieberatung

In Österreich werden seit einigen Jahren die Standards für eine energieeffiziente Bauweise angehoben. Ein gültiger Energieausweis ist hierzulande Pflicht. Viele Immobilienbesitzer, die vor dem Bau oder Kauf eines Hauses stehen, nehmen dies zum Anlass einer professionellen Energieberatung.

Was ist eine Energieberatung?

Im Rahmen eines Beratungsgesprächs erhält ein Häuslbauer wertvolle Informationen zu einer energieeffizienten Bauweise, verschiedenen Dämmsystemen, erneuerbaren Energien und Fördermöglichkeiten.

Die Beratung findet auf dem Grundstück statt, auf dem ein Haus entstehen soll, oder in der Bestandsimmobilie, die saniert werden soll. Dadurch ist eine individuelle, auf das Objekt zugeschnittene Beratung möglich.

Von den Energieagenturen der Bundesländer wird bei allgemeinen Fragen eine kostenlose telefonische Beratung angeboten.

Wie läuft eine Beratung ab?

Im Schnitt dauert ein Beratungsgespräch zwei Stunden. Ein zertifizierter Energieberater verschafft sich einen allgemeinen Eindruck vom Gebäude und prüft mit speziellen Geräten die technischen Einrichtungen auf ihren Energieverbrauch und ihre Effizienz. Zu diesen gehören beispielsweise Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen, Beleuchtungen und Haushaltsgeräte.

Häufig wird im Zuge dessen ein Wärmebild des Gebäudes erstellt, mit dem Schwachstellen der Dämmung erkannt werden.

Während der Hausbegehung gibt der Berater Tipps, mit denen die Effizienz des Hauses verbessert werden kann. Ein Umsetzen der vorgeschlagenen Maßnahmen ist jedoch nicht verpflichtend.

Was kostet eine Energieberatung?

Je nach Anbieter, Bundesland, Größe der Immobilie und des Leistungsumfangs können die Kosten variieren. Die Preise für eine Vor-Ort-Beratung starten bei einem Selbstbehalt von 30 Euro.

Die übrigen Kosten werden in der Regel von den Bundesländern und deren Energiesparverbänden übernommen. Werden private Firmen damit beauftragt, ist vor dem Besichtigungstermin zu klären, ob eine Förderung in Anspruch genommen werden kann.

Wie bereiten sich Immobilienbesitzer auf die Beratung vor?

Je detaillierter die Informationen für Berater sind, desto besser könne sie den Zustand des Gebäudes einschätzen. Für den Immobilienbesitzer bedeutet dies, Baupläne und Rechnungen zur Hand zu haben und bestenfalls Auskunft über die verwendeten Baustoffe und deren Alter geben zu können.

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