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Tresore

Tresore – die letzte Schranke

Wenn es wirklich wertvoll ist, sollte man es in einem Tresor aufbewahren. Genau aus diesem Grund suchen Einbrecher gezielt nach Safes, Schließfächern und Co. Wer sich einen Tresor anschaffen möchte sollte sich genau überlegen, was er vor wem darin schützen möchte.

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Wird ein Haus von Einbrechern heimgesucht, steht der Tresor aus gutem Grund im Mittelpunkt des Interesses. Von Sparbüchern über Schmuck bis hin zu elektronischen Speichermedien: Was wertvoll ist, sollte in einen Tresor kommen. Ein Umstand, der auch  Einbrecherbanden bewusst ist. Die Frage ist, welchen Tresor man wählt um ein Maximum an Sicherheit zu erreichen.

Grundsätzlich gibt es je nach Anwendung und Bedürfnissen unterschiedliche Arten von Tresoren.

  • Möbeltresore - meist Kleintresore, die möglichst unauffällig in Kästen oder Schreibtischladen verschraubt werden
  • Wandtresore - werden für Einbrecher möglichst unauffindbar in Wände eingemauert
  • Feuerfeste Aktenschränke - schützen wichtige Dokumente bei Bränden bis zu zwei Stunden vor der Vernichtung
  • Data-Safes - schützen elektronische Datenträger vor Feuer
  • Wertschutz-Tresore - weisen je nach Bauart die höchste Einbruchs-Sicherheit auf

Mit dem Versicherungsvertreter reden

Vor der Auswahl des richtigen Tresors sollte man ein Wörtchen mit seinem Versicherungsvertreter reden. Entscheidend ist, dass das jeweilige Versicherungsunternehmen den Hersteller des Safes akzeptiert - nur dann ist der Inhalt auch versichert. Wertschutz-Tresore die diesen Namen auch verdienen, sollten zumindest der EU-Norm EN-1143-1entsprechen. Ist dies der Fall, ist eine Plakette an der Innenseite des Safes angebracht. Die EU-Norm EN-1143-1 lässt sich weiter in sechs Sicherheitsklassen einteilen. Je höher die Sicherheitsklasse, desto besser der ist auch der Einbruchsschutz und desto höher die Versicherungssumme, die man im Fall des Falles von der Versicherung bekommt. Die Höhe der Summe, mit der Wertgegenstände in einem Safe versichert werden können, sagt demnach auch viel über die Qualität eines Safes aus.

Lage und Gewicht

Wer sich einen Tresor zulegt, sollte sich genau überlegen wohin er ihn stellt. Wertschutz-Tresore unter 1000 Kilogramm sollten unbedingt fest am Boden verankert sein, damit sie nicht von Einbrechern abtransportiert werden. Wer doppelt auf Nummer Sicher gehen möchte, befestigt den Tresor zusätzlich an der Wand. Am Sichersten sind jene Tresore, die von Einbrechern erst gar nicht gefunden werden. Trotzdem sollte man darauf achten, dass Tresore leicht zugänglich sind. Schließlich entfalten Safes nur dann ihren Nutzen, wenn sie auch tatsächlich verwendet werden.

Schlüssel oder Zahlenkombination

Viele Sicherheitsexperten empfehlen, den Tresor mittels Zahlenschloss zu sichern. Inhaber von Schlüssel-Tresoren tragen das Risiko, dass Einbrecher auf der Suche nach dem Schlüssel vielfach das gesamte Haus auf den Kopf stellen. Wer dennoch dem Schlüssel den Vorzug vor der Zahlenkombination gibt, sollte den Schlüssel bei sich tragen, wenn er außer Haus geht. Tresore machen vor allem für jene Wertgegenstände Sinn, die man in den eigenen vier Wänden aufbewahren möchte - etwa Schmuck, Dokumente oder größere Mengen an Bargeld, auf die man jederzeit Zugriff haben möchte. Wertgegenstände, die man nicht tagtäglich benötigt, sind mindestens genauso sicher und auf jeden Fall günstiger im Schließfach einer Bank aufgehoben.