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Katasteramt

Amtliche Vermessung und Kartierung von Grundstücken

Das Kataster- oder auch Vermessungsamt kümmert sich um die flächendeckende Vermessung und Kartierung aller Grundstücke Österreichs. Diese Dokumente werden im sogenannten Liegenschaftskataster verwaltet.

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Wofür ist das Katasteramt zuständig?

Die Behörde kümmert sich darum, das Liegenschaftskataster stets aktuell zu halten und muss daher regelmäßig neue Vermessungen durchführen. Zudem fällt die Organisation der gesammelten Daten in dem Kataster in den Aufgabenbereich des Amtes.

Zu diesem Kataster gehören unter anderem das Grundstücksverzeichnis und die Katastralmappe, in welcher die Parzellen skizziert dargestellt sind. Weiters zählen das Koordinatenverzeichnis, in dem Lage und Grenzen von Grundstücken verzeichnet sind, sowie Luftbilder und Pläne zu den Inhalten des Liegenschaftskatasters.

Wann treten Bauherren mit dem Katasteramt in Kontakt?

Wer ein Grundstück erwerben und Bauten darauf errichten möchte, wird früher oder später mit dem Amt zu tun haben. Bereits vor der Kreditbewilligung fordern Banken unter Umständen beim Vermessungsamt die Flurkarte der entsprechenden Parzelle an, um die Angaben des Antragstellers überprüfen zu können. Auf dieser Flurkarte ist das Grundstück mitsamt seiner Grenzen vermessen, sodass Schnitt, Lage und Umgebung erkenntlich werden.

Das Katasteramt ist also eine wichtige Adresse für Grundstücksbesitzer, um relevante Informationen über das Flurstück zu erhalten. Auch wenn ein Bauvorhaben fertiggestellt wurde, kommt die Behörde abermals ins Spiel: Nun müssen die neuen Gebäude vermessen und kartiert werden.

Wer bezahlt die Behörde?

Sind Bauwerke auf dem eigenen Grundstück zu vermessen, muss der Bauherr selbst die Kosten hierfür tragen. Die Preise orientieren sich anteilig am Wert des Hauses. Es arbeiten sowohl staatliche Vermesser als auch freie Büros für das Vermessungsamt; beide haben sich jedoch an die vorgegebenen Gebührenvorschriften zu halten.

Zusätzliche Kosten entstehen für die Übernahme der Vermessungsschriften – also wenn das Amt die ermittelten Daten in das Kataster überträgt. Auch diese Verwaltungsgebühr ist durch den Bauherrn zu entrichten.