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Hochbau

Was bedeutet Hochbau?

Ein Haus besteht aus einem Hoch- und einem Tiefbaubereich. Je nach Bereich werden unterschiedliche Anforderungen an Material und Konstruktion gestellt. Der Hochbau ist jener Teil, der von außen sichtbar ist und bei dem es dementsprechend auch auf eine äußere Gestaltung ankommt.

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Was ist der Unterschied zwischen Hoch- und Tiefbau?

Der Tiefbau betrifft alle Elemente eines Bauwerkes, die sich unterhalb der Geländelinie befinden, also unter der Erdoberfläche. Der Hochbau umfasst die Planung der darüber liegenden Bauteile von größeren Gebäuden, also des Erdgeschosses und der oberen Stockwerke. Für gewöhnlich ist davon im Rahmen von größeren Gebäuden mit mehreren Stockwerken die Rede – so wie Hochhäuser, Industrieanlagen, Bürogebäude, Einkaufszentren, Verwaltungsgebäude, Wohnhäuser oder Hotels. Aber auch im Kleinen, etwa bei mehrstöckigen Einfamilienhäusern in Massivbauweise, hat sich der Begriff eingebürgert. Hier sind damit jedoch keine speziellen Maßnahmen, sondern lediglich alle Bauten oberhalb des Bodens gemeint. Ein auf Hochbau spezialisierter Bautechniker kann nach Bedarf auch bei Reihenhäusern und Wohnhausanlagen, sowie Umbauten, Gebäudesanierungen oder modernen Architektenhäusern beauftragt werden.

Wer ist an den Arbeiten beteiligt?

Der Bauherr beauftragt einen Architekten oder Bauingenieur mit der Planung des gesamten Baus sowie in weiterer Folge Baufirmen, die sich auf den Hochbau spezialisiert haben. Sie übernehmen nicht alleine die Hochbauplanung, sondern arbeiten mit den Baufirmen zusammen. Die Architekten sind jedoch für die Projektabwicklung und Koordination der dafür benötigten Arbeiten verantwortlich, wie etwa der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen, der Planung des Tragwerks und der technischen Ausstattung, sowie der Lüftungs-, Elektro- und Sanitärausstattung.

Welche Arbeiten übernehmen Bautechniker?

Neben der Koordinierung der Baumaßnahmen sowie der Anbotseinholung und Abrechnung ermittelt ein Bautechniker das Bauvolumen und den benötigten Material- und Arbeitseinsatz. Er überwacht die Einrichtung der Baustelle sowie das Einhalten der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. Daneben ist er für den Häuslbauer eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Förderungsrichtlinien oder bautechnische Bestimmungen geht, die in Österreich je nach Bundesland unterschiedlich sein können.