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Garagentor

Was das Garagentor leisten sollte

Dass ein Garagentor mehr leisten muss als nur Ein- und Ausfahrt für das geliebte Fahrzeug zu sein, steht längst fest. Vor allem in puncto Sicherheit haben Garagentore eine Menge dazulernen müssen, denn seitdem die Automatik die gute alte Menschenkraft abgelöst hat, haben sich leider auch die Unfälle mit Garagentoren gehäuft.

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Die meisten Garagentore heutzutage sind Schwingtore, die sich  - wie der Name schon sagt - unter die Decke der Garage schwingen lassen. Dies ist der erste Schritt dahin, den Platz zu sparen, der beim Öffnen von Flügeltoren unnötig geraubt werden würde. Der zweite Schritt in Richtung Komfort besteht darin, die Tore nicht als Ganzes unterhalb der Decke der Garage zu verschieben, sondern sie in die Decke "einzurollen", so dass während dem Öffnen und Schließen der Garage der gesamte Platz vor und hinter dem Tor zur Verfügung steht. Sogenannte Sektionaltore wiederum sind Modelle, bei denen die Tore in Einzelteile, also in Sektionen unterteilt sind. Diese lassen sich senkrecht nach oben unter die Garagendecke verschieben, was wiederum ein Vorteil gegenüber Rolltoren ist.

Entscheidend ist dabei stets ein GS- geprüftes System, das durch mehrfache Absicherung ein unkontrolliertes Schließen unmöglich macht. Hinzu kann mittlerweile auch ein spezieller Fingerklemm- und Eingreifschutz ausgewählt werden, das insbesondere unachtsame Kinder vor Verletzungen schützt.  

Harmonie im Design - ein Muss für die gelungene Fassade

Die Optik des Tores verrät auch hier wiederum Vieles über den Stil der Bewohner. Während die meisten Garagen in das Haus integriert sind, und somit zum Teil der Fassade werden, empfiehlt sich sicherlich eine gewisse Kongruenz in der Gestaltung. Künstlerische Eigenkreationen, die im Nachhinein das Garagentor zieren sollen, sollten sorgfältig überdacht sein, da bei den meisten Materialien die Optik unveränderlich bleibt.

Viele Hersteller bieten den Einbau einer separaten Tür neben dem Garagentor an, die ein leichteres Begehen der Garage möglich macht. Auch hier empfiehlt es sich das Design des Tores mit dem der Türe sorgfältig abzustimmen.

Materialvielfalt - auch am Garagentor

Die gängigsten Materialien, aus denen Garagentore hergestellt werden, sind Stahlblech, Holz oder Aluminium. Allseits beliebt ist und bleibt ein Garagentor aus Holz. Das rustikale Flair fügt sich meist sehr gut in den Gesamtaspekt ein, warme Holzfarben können eventuell mit dem Holz der Fensterrahmen oder der Jalousien harmonieren. Noch edler wirkt ein Kassettenmuster aus Holz oder aber eine antik gebeizte Holzoberfläche.

Ein noch zu erwähnendes Special sind Glas- Einlässe in das Garagentor, entweder im üblichen Fenster-Format oder aber als großformatige "Lichtbänder". Sie erlauben den Eintritt von natürlichem Tageslicht, was oftmals eine Rarität für diesen Raum darstellt. Nach Außen hin wirkt so die Garage viel offener und freundlicher als wenn es ein völlig geschlossener Raum ist.

Was sollte ein Garagentor leisten können

Neue Tore sollen einfach und sicher zu bedienen sein, gut aussehen und nur wenig Platz benötigen. Mit einem neuen Tor für die alte Garage steigt auch der Komfort, denn fernbedienbare Elektro-Antriebe sind heute Standard.

Sechs Aspekte, die Garagenbesitzer beachten sollten, wenn sie ein neues Tor auswählen:

1. Verletzungsrisiko minimieren

Mehrfachfeder- und Mehrfachseilsyteme verhindern den ungebremsten Absturz. Ein Fingerklemmschutz innen und außen sorgt für zusätzliche Sicherheit. Trifft ein elektrisch betriebenes Tor auf ein Hindernis, muss es sofort stoppen - ein Kratzer im Autolack ist zu verkraften, im schlimmsten Fall aber kann ein Mensch verletzt werden. Bei Stromausfall ist es möglich, das Tor manuell über eine optionale Not-Entriegelung zu öffnen - wichtig vor allem dann, wenn kein zweiter Ausgang vorhanden ist.

2. Lange Lebensdauer

Bewegliche Teile wie Federn, Seile, Scharniere und Laufrollen sind in der Regel wartungsarm. Verzinkte Bauteile und beschichtete Torblattoberfläche sorgen für Schutz vor Korrosion und Umwelteinflüssen.

3. Schnelle Montage

Der Einbau eines Garagentores sollte höchstens einen Tag dauern - auch beim Austausch neu gegen alt. Legen sie die Montage in die Hände von Fachhandwerkern. Dann ist die Garantie nicht gefährdet - gute Hersteller bieten mindestens fünf Jahre. Der Fachmann kümmert sich auch um die umweltgerechte Entsorgung des alten Tores.

4. Komfort schützt vor Einbruch

Ein elektrischer Antrieb mit Fernbedienung ist nicht nur angenehm, z.B. bei Regenwetter. Er bietet zusätzlich Schutz vor Einbruch, da der Antrieb einem Aufhebeln Widerstand leistet. Eine Außenleuchte auf dem Weg zur Haustür oder die Beleuchtung in der Garage kann gleichzeitig geschaltet werden. Netzunabhängige Lösungen (z.B. über Accu oder Solar) ermöglichen den Einsatz elektrischer Antriebe auch dort, wo kein Strom liegt (z.B. Garagenhöfe).

5. Schwing-, Sektional- oder Deckengliedertor?

Einwandige Schwingtore sind die Klassiker - sie brauchen aber Platz vor und in der Garage. Sektionaltore bestehen aus mehreren isolierten Paneelen und laufen senkrecht nach oben. So kann das Auto direkt vor der Garage stehen und das Tor dennoch bewegt werden. Die Lamellenstrukturen von Deckenglieder Toren sind noch feingliederiger und sparen dadurch noch mehr Platz am Torsturz.

6. Individuelles Design

Farbe, das Design, eventuelle Verglasungen - am besten passend zum Haus oder zur Umwelt: den Wünschen von neo-klassischer bis rustikaler Optik sind heute kaum Grenzen gesetzt und sind auch nicht viel teurer. Nebentüren mit identischem Design sorgen für ein harmonisches Bild.