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Fassade

Die Visitenkarte des Gebäudes

Egal ob Villa, Reihenhaus oder Garagenhof – im Idealfall sieht die Fassade gut aus und schützt das Gebäude vor Umwelteinflüssen. Lesen Sie hier, wie Sie die Fassade Ihres Hauses schützen und erneuern.

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Ein neuer Anstrich für die Fassade

Eine gute Fassadenfarbe zeichnet sich dadurch aus, dass sie regenfest, scheuerbeständig und widerstandsfähig gegen aggressive Bestandteile der Atmosphäre ist.

Egal, welche Fassade Sie bearbeiten wollen, Putz, Beton oder Mauerwerk müssen tragfähig und sauber sein. Eventuell vorhandenes Moos und Algen können Sie mit einem Besen trocken abbürsten. Auch Staub und Schmutz müssen vor dem Anstrich entfernt werden. Am einfachsten geht das mit einem Hochdruckreiniger. Pflanzen im zu streichenden Bereich sollten abgedeckt, Türen und Fenster versiegelt, Rollläden geschlossen werden. Abblätterungen mit einem Spachtel oder einer Drahtbürste entfernen. Löcher sollten Sie mit Dichtungsmittel auffüllen und die gesamte Fassade mit Reinigungsmittel und Wasser abscheuern. Ein neuer Anstrich soll Außenwände nicht nur verschönern, sondern auch witterungsbeständig machen. Daher muss die Oberfläche mit Fassadengrundierung vorbehandelt werden und über Nacht trocknen.

Grundanstrich vornehmen

Wenn die Fassade abgetrocknet ist, sollten Sie einen Grundanstrich mit einem geeigneten Tiefgrund vornehmen. Der Tiefgrund wird mit einer Deckenbürste gleichmäßig aufgetragen. Fassadenfarbe in zwei Schichten auftragen. Es empfiehlt sich die Verwendung von Fassadenfarbe und -grundierung auf Reinacrylat-Basis, denn diese wirken wie eine Regenhaut und fließen auch bei Strukturputzen nicht in die Vertiefungen ab.

Grüne Fassade schont Geldbeutel

Neben den ökologischen und ästhetischen Vorteilen entlasten grüne Fassaden langfristig auch den Geldbeutel durch ihre Wärmedämmung und -speicherung. Von Pflanzen geschützte Hauswände erwärmen sich im Sommer höchstens bis auf 30 Grad Celsius. Ungeschützte Wände erreichen oft bis zu 60 Grad. Im Winter können kahle Außenwände bis auf minus 10 Grad abkühlen, laubgeschützte bleiben 5 Grad wärmer. Die maximalen Temperaturschwankungen bei grünen Fassaden sind also nur halb so groß.

Angst vor Schimmel ist so gut wie unbegründet. Im Gegenteil, der Mauerfuß wird durch den fortwährenden Wasserentzug durch die Wurzeln trocken gehalten. Auch bei neuen, noch nicht ausgetrockneten Gebäuden kann man ruhig mit dem Begrünen anfangen, denn bei dem langsamen Wachstum zeigen sich sowieso erst nach drei bis vier Jahren breitflächige Pflanzerfolge.  

Wem das Zusammenkehren des herbstlichen Laubfalls zu viel wird, der wählt immergrüne Arten wie Efeu. Dieser ist ein guter Wettermantel, der die Fassade vor Feuchtigkeit, Wind, Hitze und Kälte schützt und das Haus so regelrecht konserviert.

Wer üppige Blütenpracht liebt, wird sich für sommergrüne Kletterpflanzen entscheiden, wie Pfeifenwinde, Hortensie oder Kletterrose.

Eine Fassade aus Holz liegt im Trend

Egal ob Neubau oder Renovierung – in Kombination mit einer Wärmedämmung halten Holzfassaden das Mauerwerk frostfrei, senken die Heizkosten und lassen die Temperatur der Innenwände steigen. Darüber hinaus können sie zur Verschönerung des Hauses beitragen, indem unansehnliche Flächen im Mauerwerk überdeckt werden.

Ein chemischer Holzschutz ist nicht zwingend notwendig. Zu den schützenden Maßnahmen baulicher Art gehört ein ausreichender Dachüberstand und ein Mindestabstand der Verkleidung zum Boden von 30 Zentimetern, damit Spritzwasser nicht ans Holz gelangt. Hinter der Verkleidung ist unbedingt ein Luftraum von mindestens zwei Zentimetern einzuhalten, durch den die Außenschalung belüftet werden kann.

Unbehandeltes Holz, das Sonne und Regen trotzt, ändert im Laufe der Zeit seine Struktur und Farbe. Pigmentierte, UV-beständige Farben können dauerhaft eine gleich bleibende Optik gewährleisten. Unbehandeltes Holz nimmt dagegen mit der Zeit einen grauen Farbton an, ohne jedoch an Festigkeit zu verlieren. Holzfassaden lassen sich in Außenverkleidungen aus Vollholz wie Bretter oder Profilbretter oder Elemente aus plattenförmigen Holzwerkstoffen (beispielsweise Dreischichtplatten) unterteilen.

Baustoffmix aus Holz und Metall

Im Trend liegen derzeit Holz-Metall-Fassaden. Sie bestehen außen aus Metall und innen aus Holz. Auch Doppelfassaden mit viel Glas und Holz sind nicht nur modern sondern auch Energie sparend. Sie bieten zudem einen hohen Schallschutz und eine natürliche Belüftung ohne Sicherheitsverlust.

Zink: der Moderne Klassiker

Wenn es um Zink am Bau geht sprechen Architekten gern von einem modernen Klassiker. Das stellen zahlreiche Bauwerke von Weltruf wie zum Beispiel das Jüdische Museum in Berlin unter Beweis. Hier zeigt sich tatsächlich eindrucksvoll, wie vielseitig das Material einsetzbar ist. Aufgrund seiner Langlebigkeit sprechen auch wirtschaftliche Gründe für Zink. Das robuste Material hält viele Jahrzehnte, schützt die Bausubstanz und ist absolut wartungsfrei. Wichtige Argumente also, die Bauherren überraschende Folgekosten in weiterer Zukunft ersparen.

Zukunftssicher durch Innovationen

Dass Zink mit der Zeit geht, zeigen die Weiterentwicklungen im Bereich der Baubranche. So sind Fassaden- und Dachbekleidungen aus Zink bereits mit integrierten Photovoltaik- und Solarthermie-Technologie am Markt. Zuverlässiger Schutz wird hier mit zukunftssicherer Energiegewinnung verbunden. So erhält man nicht nur optisch eine perfekte Lösung, sondern hat für die Stromerzeugung, Heizung und Warmwasserbereitung auch eine ökologisch sinnvolle Alternative zur Hand.