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Dachstein

Eine Alternative zum klassischen Dachziegel

In Österreich dominieren bei Häusern insbesondere in ländlichen Regionen Spitzdächer das Bild. Neben Ziegeln und Schieferplatten werden sie gerne mit Dachsteinen gedeckt. Das Material hat viele Vorteile gegenüber anderen Materialien, aber auch Nachteile.

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Was versteht man unter Dachsteinen?

Bei dieser Art der Dachabdeckung handelt es sich nicht um natürliche, sondern aus Beton geformte Steine. Auf der Außenseite werden sie mit Zement versiegelt, der Farbpigmente enthalten kann. Die gebräuchliche Bezeichnung "Dachziegel" ist nicht richtig, da diese aus Ton hergestellt und gebrannt werden. Je nach Hersteller und Verwendungszweck gibt es Dachsteine in unterschiedlichen Formen. So werden sie nicht nur für die Dachflächen, sondern auch für Firste, Giebel, Pultdächer, Lüftungen oder als Dachschmuck verwendet.

Wodurch zeichnen sich Dächer aus Stein aus?

Dachpfannen aus Beton sind günstiger als Dachziegel, da die Energie- und Rohstoffaufbereitungskosten bei der Herstellung geringer sind. Dementsprechend haben sie eine niedrigere Energiebilanz. Die verwendeten Materialien Sand, Wasser und Zement sind ökologisch unbedenklich. Dadurch, dass Betonsteine schwerer als Dachziegel sind, kann das Dach bei starken Niederschlägen oder hohen Windgeschwindigkeiten nur in extremen Fällen abgedeckt werden. Zudem haben sie von Natur aus eine gute Schalldämmwirkung und sind frostbeständig, hagelsicher, bruch- und trittfest.

Das solide, witterungs- und hitzebeständige Material gibt es in verschiedenen Farben, wodurch es nicht an Beton erinnert. Es hat eine Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren. Einzelne Steine können leicht ausgetauscht werden.

Welche Nachteile haben Betonsteine?

Die Steine sind mit der Zeit anfällig für Moos- und Algenbildung und müssen bei Bedarf mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Außerdem kann es aufgrund von Witterungseinflüssen zu Absandungen kommen. Dabei lösen sich feinste Materialpartikel, die sich in der Dachrinne ansammeln, weshalb diese alle paar Jahre gereinigt werden muss. Auch können sich sogenannte Kalkausblühungen bilden, die weiße Flecken oder schleierartige Beläge hinterlassen. Auf die Dichte und Dämmkraft des Dachs hat dies aber keinen Einfluss.