Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilben sind kleinste Lebewesen von der Größe von 0,3 bis 0,5 mm und sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Überall wo Menschen oder Tiere leben sind auch sie anzutreffen: Die winzigen Spinnentiere ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen, lieben feuchtwarme Orte (z.B. das Bett) und sind eigentlich harmlos.

Immer mehr Menschen zeigen jedoch eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Eiweiße des Hausstaubmilbenkots und reagieren mit allergischen Reaktionen wie ganzjähriger Schnupfen, Husten und Atemnot.

Was können Sie dagegen tun?

Umwickeln Sie Matratzen mit einer Plastikfolie und verwenden Sie mehrere Lagen Spannbetttücher. Für Matratzen, Decken und Polster gibt es bereits auch milbendichte Schutzbezüge die die Ausbreitung der Hausstaubmilbe verhindern sollen. Das Material sollte wasserdampfdurchlässig sein. Verwenden Sie das Schlafzimmer ausschließlich zum Ruhen. Be- und Entkleiden sowie Kämmen in der Nähe des Bettes sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden da sich die Milben von den herabfallenden Hautschuppen ernähren.

Tragen Sie beim Schlafen einen Schlafanzug. So vermeiden Sie, dass abgestorbene Hautschuppen direkt ins Bett gelangen.

Milben hassen kaltes, trockenes Klima

Milben reagieren auf kaltes, trockenes Klima sehr empfindlich: Achten Sie daher darauf, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer nicht mehr als 50 Prozent beträgt und die Temperatur bei etwa 15° C liegt.  

Ausreichendes Lüften nicht vergessen

Lüften Sie nach dem Aufstehen das Bett ausreichend! Auch eine Heidecke kann helfen, die Milben einzudämmen. Die kleinen Spinnentiere meiden trockene Hitze.

Feinstaubfilter am Staubsauger

Für Staubsauger gibt es im Fachhandel Feinstaubfilter speziell für Allergiker. Staubwischen wird am besten mit einem feuchten Tuch erledigt: So wird nur wenig Staub aufgewirbelt.

Ab in die Waschmaschine!

Um Kleidung und Bettwäsche milbenfrei zu bekommen waschen Sie die Textilien bei mindestens 60°C über 60 Minuten lang. Milben auf Plüschtieren lassen sich am besten durch einen 24-stündigen Ausflug in die Tiefkühltruhe bekämpfen.