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Schwedenhäuser in Österreich – Wohnen wie in Skandinavien

So gestaltet sich das Angebot zum Mieten und Kaufen

Mit dem zunehmenden Interesse an nachhaltigem, energieeffizientem Bauen sind auch Schwedenhäuser in den Fokus vieler Bauherren gerückt. Das Interesse an den optisch auffallenden Gebäuden steigt, ebenso wie das Angebot.

1. Was ist ein Schwedenhaus? Eine Definition

2. Wo gibt es in Österreich Schwedenhäuser?

3. Wie hoch sind die üblichen Preise?

4. Welche Förderungen gibt es für den Bau?

5. Wie sicher sind Schwedenhäuser als Wertanlage?

6. Welche Vorteile haben Schwedenhäuser?

7. Wann ist es sinnvoll, ein bestehendes Haus zu kaufen statt neu zu bauen?

 

1. Was ist ein Schwedenhaus?

Das Haus zeichnet sich dadurch aus, dass es aus Holz gebaut und als Fertigteilhaus konzipiert wird. Ein typisches Modell verfügt über einen roten Anstrich, weiße Fenster und Türen und dunkle Spitzdächer, mittlerweile gibt es die Häuser aber auch in anderen Farben und modernen Abwandlungen. Sie sind angelehnt an die in den skandinavischen Ländern typischen Wohnhäuser aus Holz.

 

2. Wo gibt es Schwedenhäuser in Österreich?

Schwedenhäuser sind in Österreich noch eher selten, auch wenn sie sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Aktuell dominieren sie im Kleinformat als Gartenhaus. In den östlichen Regionen und dort insbesondere in den Thermenregionen und Hügellandschaften, wie etwa im Burgenland, sind sie am häufigsten vertreten. Auch in Nähe zu Seen werden viele Ferienhäuschen als Schwedenhäuser konzipiert.

 

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3. Wie hoch sind die üblichen Preise?

Die Preise hängen von der Größe und dem Zustand ab, in dem das Haus übergeben werden soll. Besonders günstig ist ein Ausbauhaus, bei dem – wie der Name schon sagt – noch sämtliche Ausbauten gemacht werden können. Hier beginnen die Preise bei etwa 1.000 Euro pro Quadratmeter. Ein schlüsselfertiges Holzhaus kostet in Österreich mindestens 1.500 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für das Grundstück und die Baunebenkosten, die etwa 15 Prozent von den Baukosten ausmachen. Im Vergleich zu neuen Massivhäusern sind die Fertighäuser im bezugsfertigen Zustand im Schnitt um bis zu ein Drittel günstiger.

Als kleine Bungalows, die sich ideal für Singles eignen, gibt es die Häuser schon ab 60.000 Euro. In dieser Preisklasse sind sie auch als Ferienhäuser sehr beliebt. Auch Gartenhäuser kommen oft in dieser Optik daher, sie gibt es schon ab circa 5.000 Euro.

 

4. Welche Förderungen gibt es für den Bau?

Dadurch, dass erneuerbare Rohstoffe verwendet werden und die Fertighäuser für gewöhnlich energieeffizient betrieben werden können, haben Häuslbauer gute Chancen auf eine Förderung. Wichtige Anlaufstellen hierfür sind:

  • Ämter der Landesregierungen: Sie vergeben Wohnbauförderungen in Form von Krediten oder einmaligen Zuschüssen.
  • Bausparkassen: Sie arbeiten mit den Landesregierungen zusammen und bieten spezielle Wohnbaukredite an. Darüber hinaus besteht die Option auf einen Bausparkredit.
  • Energieförderservice: Er fördert den Einsatz erneuerbarer Energien.
  • Fertighausanbieter: Bei ihnen gibt es zwar keine direkte Förderung, sie können aber beratend zur Seite stehen und den Häuslbauer über die regionalen Fördermöglichkeiten informieren.

 

5. Wie sicher sind Schwedenhäuser als Wertanlage?

Mehr als 50 Prozent der Österreicher ziehen das ländliche Leben dem Stadtleben vor. Dabei sind am Land Häuser mehr gefragt als Wohnungen. Aufgrund der steigenden Quadratmeterpreise bleibt nach dem Grundstückskauf aber weniger Geld für den Hausbau übrig. Folglich werden immer häufiger günstige, gebrauchte Immobilien gekauft. In diesem Sinne wird der Wert von Fertighäusern steigen und sich allmählich den Preisen für Massivhäuser angleichen. Die aktuell sehr niedrigen Zinsen für Baukredite sind ein weiterer Faktor, weshalb sich jetzt das Bauen oder der Kauf lohnt.

Auch haben sich Fertighäuser in den letzten Jahren gegen viele Vorurteile, etwa bezüglich einer schlechten Wärmedämmung oder einer eingeschränkten Wohnqualität, behaupten können, immer mehr Österreicher können sich das Wohnen in einer solchen Immobilie vorstellen.

Schwedenhäuser haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass sie sich durch ihre besondere Optik von klassischen Fertigteilhäusern abheben und ein Sinnbild für die Idylle vom Leben am Land geworden sind.

 

6. Welche Vorteile haben Schwedenhäuser?

Nicht nur die besondere Optik spricht für die Häuser. Weitere Vorteile sind:

  • Holzbau:  Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffs
  • angenehmes Raumklima
  • gute Dämmung durch Holz und darauf abgestimmte Isolierung
  • günstiger als Massivbauten
  • gute Werte beim Energiepickerl
  • gute Chancen auf Wohnbauförderung

 

7. Wann ist es sinnvoll, ein bestehendes Haus zu kaufen statt neu zu bauen?

Schwedenhäuser sind durch ihre besondere Optik schwerer zu vermitteln als klassische Massivhäuser. Für potentielle Käufer bedeutet dies mehr Verhandlungsspielraum bei den Preisen. Wie bei jedem anderen Haus hat der Kauf einer bestehenden Immobilie den Vorteil, dass der Käufer gleich einziehen kann. Da es sich meist um Fertighäuser handelt, sind Umbaumaßnahmen aber sehr schwierig. Das gilt insbesondere dann, wenn der bestehende Landhausstil bewahrt werden soll. Auch die Bewertung laut Energieausweis sollte in die Entscheidung für oder gegen einen Kauf einfließen. Zwar sind die kleinen Holzhäuser meist ohnehin als Energiesparhäuser konzipiert, jedoch wurden die technischen Standards und Vorschriften dafür in den letzten Jahren stark erhöht. Wer mit dem vorhandenen Grundriss, der Lage und dem EnEv-Wert zufrieden ist, für den ist der Kauf dem Bau aus finanziellen und zeitlichen Gründen vorzuziehen.

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