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Wohnungsplanung

Mehr aus den eigenen vier Wänden herausholen

Nicht nur die Suche nach einer Wohnung bedarf einer gewissen Planung, sondern auch das Einrichten. Je besser die Wohnungsplanung ist, umso mehr kann aus den eigenen vier Wänden herausgeholt werden.

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Wie sollte bei der Wohnungsplanung vorgegangen werden?

Wer eine Wohnung kaufen oder mieten möchte, sollte sich im Rahmen der Wohnungsbesichtigung viele Fotos davon aus unterschiedlichen Blickwinkeln machen. Auch das Abmessen der Wohnfläche, der Abstände zwischen den Fenstern und die exakte Position der Wasser- und Elektroanschlüsse sollten notiert werden. Bei der Wohnungsplanung werden häufig die Heizungen vergessen. Werden sie mit Möbeln verstellt, ist ihre Heizwirkung entsprechend vermindert, und es muss deutlich mehr Energie dafür aufgebracht werden. Neben den Grundrissen sollten auch die Deckenhöhe und eventuelle Einschränkungen durch Dachschrägen oder Deckenbalken vermessen werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich geprüft werden, ob die Maße der Wohnung mit denen im Kauf- oder Mietvertrag übereinstimmen.

Wie erfolgt eine sinnvolle Planung der Wohnung?

Wer die genauen Maße seiner Wohnung kennt, sollte sich diese auf Papier aufzeichnen. Mit Blättern von Transparentpapier, die über die Skizze gelegt werden, können verschiedene Planungen durchgespielt werden. Dabei sollten zunächst alle wichtigen Räume mit den Möbeln ausstaffiert werden, die notwendig sind, wie etwa Küchenzeilen und -tische, Couch, TV-Gerät, Bett samt Schrank und die nötige Badezimmereinrichtung. Schon bei dieser ersten Skizzierung wird deutlich, welche Einteilungen sinnvoll sind und welche nicht.

Wieso ist die Wohnungsplanung sinnvoll?

Eine Wohnungsplanung schützt vor Fehlkäufen und vor Überziehung des Budgets. Wer vor dem Möbelkauf nicht exakt Maß nimmt, dem kann es passieren, dass sie nicht passen, etwa weil die Kästen zu tief sind oder die Anschlüsse für die Küche an den falschen Stellen liegen. Besonders dann, wenn eine ganze Wohnung neu eingerichtet werden soll, sollte eine Budgetierung Teil der Planung sein. So finden Wohnungsbesitzer oder Mieter heraus, wie viel sie in etwa für jeden Raum ausgeben können. Am teuersten sind für gewöhnlich die Küche und das Bad. Die Berechnung kann auch zur Grundlage für einen Wohnkredit gemacht werden.

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Was sind die besten Voraussetzungen für die Wohnungsplanung?

Am meisten Freiheiten bieten sich bei der Wohnungsplanung mit dem Kauf einer Eigentumswohnung, die sich noch in der Bauphase befindet. Auch wenn der äußere Grundriss steht, kann die Raumaufteilung meist noch individuell geplant werden. Ein häufiger Fehler bei der Raumplanung ist, dass die Bäder zu klein bemessen werden. Es sollte daran gedacht werden, dass neben dem Waschbecken, dem WC und der Dusche noch Platz für eine Waschmaschine ist. Bei kleinen Badezimmern können Waschmaschine und Trockner auch übereinander gestapelt werden.

Wie wirkt die Wohnung optisch größer?

Wer eine kleine Wohnung hat, sollte auf ausladende, große Dekorationselemente verzichten. Stattdessen kann mit Licht gearbeitet werden, etwa durch eine Hinterbeleuchtung der TV-Wand. Helle Farbtöne für die Wände lassen den Raum größer wirken als dunkle. Dasselbe gilt für die Vorhänge, die Teppiche und die Farbe der Möbelstücke. Auch mit Spiegeln in den Gängen oder als schmale Streifen entlang einer Wand kann ein Raum optisch vergrößert werden.