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Wohnen in Wien

Das Leben in der Hauptstadt Österreichs

Wien ist anders – der einstige Slogan der Stadt stimmt. Wien ist in den vergangenen Jahren größer, eleganter, vielfältiger geworden – und hat sich seinen Charme trotzdem größtenteils bewahrt. Die Stadt ist beliebt und Immobilien in Wien sind entsprechend begehrt.

Wien

Wien ist die Hauptstadt von Österreich und gleichzeitig die größte Stadt des Landes sowie eines der neun Bundesländer. Die Lebensqualität in Wien gilt als sehr hoch: In einer Studie, die 2015 in 230 Städten weltweit politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren sowie Umweltfaktoren untersuchte, belegte die Stadt den ersten Platz.

Das grüne Wien

Wien liegt am Ostrand der Alpen, der Stadtkern in der Donauebene und die westlichen Teile der Stadt im Wienerwald. Es leben knapp 1,8 Millionen Menschen in Wien, Tendenz steigend: Die Bevölkerung wächst seit 2000 jährlich um rund 20.000 Einwohner. Trotz dieser Zunahme – im Großraum Wien leben sogar knapp 2,6 Millionen Menschen – ist Wien eine sehr grüne Stadt. Rund die Hälfte der 415 Quadratkilometer Stadtgebiet ist nicht bebaut und werden teilweise landwirtschaftlich genutzt.

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Immobilien in Wien – diese Bezirke gibt es

In Wien gibt es 23 Gemeindebezirke. Alle haben zwar auch einen Namen, doch da sie durchnummeriert sind, werden sie häufig mit Ziffern benannt. Zum Beispiel spricht man vom 14. Bezirk. Der Wiener nennt aber auch gern nur die Zahl und redet dann vom Vierzehner.

Die Bezirksgrenzen verlaufen häufig entlang wichtiger Straßen oder Flüsse, was in einigen Fällen zu einer Aufteilung ehemaliger Gemeinden führt. Zu den Innenbezirken gehören die Innere Stadt (1) sowie:

  • Landstraße (3),
  • Wieden (4),
  • Margareten (5),
  • Mariahilf (6), 
  • Neubau (7),
  • Josefstadt (8) und
  • Alsergrund (9).

Sie werden durch die Straße Wiener Gürtel und die Donau von den Außenbezirken abgegrenzt. Auch der Donaukanal und der Wienfluss markieren Bezirksgrenzen.

Im Stadtgebiet gibt es Bauwerke aller Stilepochen, vor allem bei den Sakralbauten: etwa die romanische Ruprechtskirche, den gotischen Stephansdom, die barocke Karlskirche oder die hochbarocke Jesuitenkirche.

Der Bestand an Wohngebäuden ist besonders in den Innenstadtbezirken von Gründerzeit und Jugendstil geprägt, sodass Wien ein sehr homogenes Erscheinungsbild hat. In den vergangenen Jahren gehörten vor allem der 2. und der 16. Bezirk zu den aufstrebenden Stadtteilen. Gerade jüngere Menschen, die eine Wohnung in Wien suchen, zieht es dorthin. Wer ein Haus in Wien vorzieht, wird in Außenbezirken wie Hietzing (13) eher fündig.

Wien ist ein Touristenmagnet

Die Altstadt Wiens gehört gemeinsam mit Schloss Schönbrunn zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist vor allem von der Regentschaft der Habsburger geprägt. Eines der beiden auffälligsten Wahrzeichen der Stadt, das Riesenrad auf dem Prater, stammt aus dieser Zeit. Das andere, der Stephansdom, wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Weitere bekannte Bauwerke sind die Staatsoper und die Hofburg, einst Stadtresidenz der Kaiser.

Die zahlreichen Prunkbauten und der Ruf als Musikhauptstadt bringen jährlich mehr als fünf Millionen Touristen aus dem Ausland nach Wien, das damit zu den zehn meistbesuchten Städten Europas gehört.

Bekannt ist Wien auch für seine Kaffeehauskultur. Sie ist ein derart wichtiger Bestandteil Wiener Tradition, dass auch sie von der UNESCO 2011 gewürdigt wurde – als immaterielles Kulturerbe. Es gibt mehrere tausend Kaffeehäuser im gesamten Stadtgebiet, die ältesten und bekanntesten, wie das Kaffee Alt Wien oder das Café Bräunerhof, liegen im 1. Bezirk.

Wien ist die größte Universitätsstadt im deutschsprachigen Raum. Über 180.000 Studenten sind an einer der neun Universitäten, den vielen Fachhochschulen und den fünf Privatunis eingeschrieben. Die Universität Wien wurde 1365 gegründet und ist nach der Prager Karlsuniversität die älteste deutschsprachige Hochschule.