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ImmobilienScout24 TV

Neue Online-Serie geht an den Start

ImmobilienScout24 hat Zuwachs bekommen und kann nun stolz verkünden, auch ein eigenes Online-TV zu haben. Das neue Format glänzt nicht nur auf Grund der spannenden Objekte und Hintergrundstorys, die in den Serien gezeigt werden - es wurde auch die sympathische Moderatorin Kathi Wörndl für das Projekt gewonnen.

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Noch vor kurzer Zeit war der Ort der ersten ImmobilienScout24 TV-Folge eine abbruchreife Backsteinhalle. Ursprünglich wurde die Halle für die Reparatur von Panzern und weiterer Militärgeräte genutzt. Im Jahr 2013 gewann das Architekten-Duo Philipp Buxbaum und Christian Kircher die Ausschreibung für die Neugestaltung des 350 m² großen Raums. Die beiden Architekten verwandelten ihn in ein weitläufiges Loft, das alles andere als gewöhnlich ist.

Aus dem im zweiten Weltkrieg entstandenen Gebäude wurde ein Ort, der keinen Wunsch offen lässt. Wichtig war den zwei Architekten dabei, den ursprünglichen Raum zu erhalten und nicht in winzige Einzelstücke aufzuteilen. Die größte Challenge, die Buxbaum und Kircher dabei hatten, war, das Ganze in Beton zu gießen, wie sie selbst sagen.

Das Erste, was einem ins Auge sticht, wenn man durch die schwere schwarze Eingangstüre tritt, ist die atemberaubende Galerieebene, die sich durch das ganze Loft zieht. Sie verbindet nicht nur den Wohnbereich mit der außergewöhnlichen Dusche und der freischwebenden Schlaf-Area, sondern lässt auch den ganzen Raum, der eine Deckenhöhe von acht Metern aufweist, futuristisch wirken. Die Treppe kreiert durch ihre Ypsilon-Form einen Schnitt zwischen den verschiedenen Ebenen und lässt dadurch genug Licht in den ganzen Raum fließen. Durch das bewusste Weglassen von offenen Stauräumen wirkt alles sehr weitläufig und strukturiert.

In der unteren Ebene befindet sich nicht nur das Herzstück des Lofts, die weitläufige Küche mit dem versteckten Kühlschrank, sondern auch der James Bond angehauchte Spa-Bereich mit einer eigens entworfenen Penthouse-Badewanne, Sauna und Dusche. Das zweite Bad mit einer gläsernen Dusche, die sich nach außen hin in vier Meter Höhe in den Raum wölbt, befindet sich in der oberen Ebene. Eines ist somit gewiss, schüchtern darf man in diesem Loft nicht sein. Dort findet man auch das Schlafzimmer für die Hausdamen und -herren, das durch luftige Vorhänge abgeschirmt wird, und ein Gästezimmer, dass der einzige Raum mit einer Türe ist, die sich verschließen lässt. Ebenfalls lässt sich im oberen Bereich eine Hausbibliothek finden, die zum Verweilen einlädt.

Das Hauptmaterial des Lofts ist gewachster Beton, der perfekt mit der bereits bestandenen Ziegelwand und der weiß lackierten Stahltreppe in Einklang tritt.

 

Hard Facts:

350 m² Loft in Salzburg

Preis: 2 Millionen Euro

 

Exklusivinterview mit den Architekten des Traumlofts

ImmobilienScout24: Euer Loft ist wirklich außergewöhnlich. Habt ihr euch gedacht, dass diese verrückte Idee jemals so in die Realität umgesetzt werden kann - und auch wird?

Buxbaum und Kircher: Als wir den Wettbewerb gewonnen hatten, haben wir in etwa eine einprozentige Realisierungschance vermutet. Dann ist der Bauherr nach Wien gekommen und hat gesagt „Jungs, das machen wir“. Zu diesem Zeitpunkt haben wir das erste Mal realisiert, dass das wirklich was werden könnte – jetzt stehen wir nach drei Jahren tatsächlich hier drinnen.  

ImmobilienScout24: Man sieht ja schon auf den ersten Blick, dass dies kein alltäglicher Bau ist. Darin steckt eine gewisse Raffinesse und ein ganz besonderes Konzept. Alleine schon die ganzen Materialien, die so perfekt ineinandergreifen. Wie seid ihr an das Ganze herangegangen?

Buxbaum und Kircher:  Grundsätzlich waren wir von Anfang an von diesem Raum sehr beeindruckt. Die Raumhöhe beträgt neun Meter, was für sich schon einmal ein Highlight ist. Das war auch die große Herausforderung im Wettbewerb. Es war uns sehr wichtig, den Raum zu erhalten und auch die Fensterbände, die es oben gibt, zu erhalten, da sie das Licht nach unten in den Raum transportieren. Unser Ziel war es, einen zusammenhängenden, flüssigen Raum zu konstruieren. Wir wollten den Loft-Gedanken bis ans Ende treiben. Das sieht man zum Beispiel an unterschiedlichen Details wie beim Schlafzimmer, das sich frei im Raum situiert, und auch bei der Dusche, die sich in vier Meter Höhe im Freien befindet. Es hat einfach verdammt viel Spaß gemacht, das Konzept zu entwickeln und dann das Ganze umzusetzen.

Das Video zur Panzerhalle

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