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Wohnen in Graz

Das Leben in der Genusshauptstadt

Graz ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, und doch ist das Stadtbild auf engsten Raum sehr abwechslungsreich. Historische Bauten aus dem Mittelalter stehen neben futuristischer Architektur, und was wie ein heilloses Durcheinander klingt, gibt der Stadt ihr ganz besonderes Flair.

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Zwei Auszeichnungen beschreiben Graz besonders gut: Die UNESCO befand die Altstadt als „den besterhaltenen Stadtkern Mitteleuropas“ und erklärte sie 1999 zum Weltkulturerbe. Österreich erhob Graz 2008 zur „Genusshauptstadt“. Graz ist also nicht nur schön anzuschauen, sondern bietet auch Lebensqualität.

Graz ist die am schnellsten wachsende Region Österreichs

Graz hat 276.526 Einwohner (Stand Anfang 2015), in der Metropolregion leben 605.142 Menschen. Größere Ballungsräume in Österreich sind nur Wien und Linz. Keine Gegend ist in den vergangenen zehn Jahren schneller gewachsen als die Region Graz. Die Landeshauptstadt der Steiermark liegt auf beiden Seiten des Flusses Mur im Grazer Becken, und das Stadtgebiet ist von drei Seiten von bis zu 400 Meter hohen Bergen umschlossen. Nach Süden reicht es in das Grazer Feld.

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Immobilien in Graz – es wird viel gebaut

Wer Immobilien in Graz sucht, findet viel historischen, aber auch sehr modernen Baubestand. Die 17 mit römischen Ziffern durchnummerierten Bezirke von Graz liegen auf 128 Quadratkilometern. Die Kernbezirke sind neben der Altstadt (I.) St. Leonhard (II.), Geidorf (III.), Lend (IV.), Gries (V.) und Jakomini (VI.). Sie bilden den historisch gewachsenen Teil des Stadtgebiets, und es finden sich hier viele alte Gebäude und Kirchen. Besonders in Geidorf und St. Leonhard gibt es viele Gebäude aus der Gründerzeit mit ansehnlichen Fassaden. Das geografische Zentrum der Stadt bildet der Schlossberg.

Die übrigen Bezirke von Graz sind besonders in der Nachkriegszeit gewachsen und durch die Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt. Bis 1980 wurden die Lücken, die durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg entstanden waren, durch Hochhäuser geschlossen. Gleichzeitig entstanden in den Randgebieten weitere Hochhaussiedlungen, um dem wachsenden Wohnungsbedarf gerecht zu werden. In Stadtteilen wie Stifting entwickelten sich gleichzeitig Villenviertel für die zunehmende Zahl an Großindustriellen und Führungskräften. Villen aus der Zeit um 1910 finden sich in St. Peter.

In Folge der ab 1965 wirkenden Philosophiegruppe Grazer Schule entstanden vor allem im Universitätsviertel einige auffallende moderne Gebäude wie die Gewächshäuser von Volker Giencke oder das ReSoWi-Zentrum von Günther Domenig. Weitere bemerkenswerte Gebäude wurden um 2003 gebaut, dem Jahr, in dem Graz Kulturhauptstadt Europas war: die Stadthalle, das Kindermuseum, die Helmut-List-Halle, das Kunsthaus und die Mur-Insel.

Durch die in den vergangenen Jahren wieder stark zugenommene Wohnraumnachfrage wird die Bebauung in der Stadt verdichtet und Altbestand weiter ausgebaut.

Graz ist auch eine grüne Stadt: 70 Prozent der Stadtfläche bestehen aus Grünflächen, allerdings gehören dazu auch die Gärten der zahlreichen Einfamilienhäuser. Unter besonderem Schutz steht der Grüngürtel mit den Ausflugzielen Platte, Leechwald und Plabutsch. Er nimmt den gesamten westlichen, nördlichen und östlichen Stadtrand ein. Weitere Grünbereiche sind der Stadtpark, der Volksgarten, der Augarten, der Schlosspark Eggenberg, der Eustacchio Naturpark und der Burggarten.

Um die richtige Wohnung in Graz zu finden, sollte man sich darüber im Klaren sein, welches Umfeld und Stadtbild einem wichtig sind. Das gilt auch für die Suche nach einem Haus in Graz.

Genusshauptstadt Graz

Natürlich hängt dieser Titel auch mit den vielen guten Restaurants in Graz zusammen. Aber nicht sie allein begründen den exzellenten Ruf der Stadt. Es sind auch die vielen Wochenmärkte und die hohe Qualität der Produkte aus der Region, die dort angeboten werden. Besonders erwähnenswert sind der Kaiser-Josef-Markt, der Markt am Lendlplatz und die vielen landwirtschaftlichen Märkte, etwa auf dem Hasnerplatz oder dem Geidorfplatz.

Da auch der Geist Nahrung braucht, tragen die kulturellen Angebote ihren Teil zur Genusshauptstadt bei. Wichtige Veranstaltungen sind unter anderem:

  • Der Steirische Herbst, ein internationales Mehrsparten-Festival für zeitgenössische Kunst, das seit 1967 veranstaltet wird.
  • Die Styriarte, ein Musikfestival, das sich vor allem Klassik widmet.
  • Beim Springfestival dreht sich alles um elektronische Kunst und Musik.
  • Das Aufsteirern, ein Volksfest der Volkskultur.
  • Die Diagonale, ein jährlich stattfindendes Filmfestival.
  • Das Elevate Festival konzentriert sich auf zeitgenössische Musik.