Strompreisrechner - Anbieter im Vergleich

Mit dem passenden Tarif Geld sparen

Der österreichische Strommarkt ist hart umkämpft. Für die Verbraucher hat die Konkurrenz unter den Stromanbietern den Vorteil, dass die Preise sinken. Ein Strompreisrechner kann Aufschluss darüber geben, ob sich der Anbieterwechsel langfristig lohnt.

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Einen Strompreisrechner in Österreich finden

Wer mit einem Tarifkalkulator aus dem Internet den Strompreis berechnen will muss darauf achten, dass der Rechner von einem österreichischen Anbieter stammt. Die Preise in Deutschland sind nämlich verschieden. Außerdem sollten die Ergebnisse verschiedener Tarifrechner miteinander verglichen werden, da nicht immer alle auf dem aktuellen Stand der Dinge sind. Ein Rechner auf der Seite eines Anbieters wird außerdem auf den ersten Rängen jene Tarife nennen, die er selbst anbietet.

Wie kann der Strompreis berechnet werden?

Wie hoch der Stromverbrauch ist, hängt sehr stark von individuellen Faktoren, wie z.B. der Größe des Haushaltes, dem Nutzungsverhalten, der Anzahl der angeschlossenen elektronischen Geräte usw. ab. Grundsätzlich werden aber Durchschnittswerte ermittelt, die als Anhaltspunkt gelten können. Ein Ein-Personen-Haushalt verbraucht z.B. im Schnitt im Jahr ca. 1.500 kWh, drei Personen verbrauchen durchschnittlich 3.600 kWh pro Jahr. Je mehr Personen und je größer die Immobilie, umso mehr Strom wird verbraucht.

Für die genaue Berechnung des zu erwartenden durchschnittlichen Stromverbrauchs im eigenen Haushalt sollten die Quadratmeter Wohnfläche mit 9 multipliziert werden. Das ist die Anzahl der Kilowattstunden, die normalerweise pro m² verbraucht wird. Je nachdem, wie viele Personen in dem Haushalt wohnen, muss die Anzahl mit 200 multipliziert werden. Das sind die kWh, die die Personen individuell verbrauchen, z.B. in Form von Warmwasser. Wird das Warmwasser aber elektrisch erzeugt, muss ein höherer Wert von ca. 500 kWh herangezogen werden. Anschließend muss noch berücksichtigt werden, wie viele Elektrogeräte im Haushalt dauerhaft angeschlossen sind. Die Geräte werden zusammengezählt und ebenfalls mit 200 multipliziert.

Nun müssen alle drei Werte addiert werden und das Ergebnis sind die kWh, die im Schnitt verbraucht werden.

So wirkt sich die Anzahl der Watt auf den Strompreisrechner aus

Je mehr Watt bzw. kWh verbraucht werden, umso höher ist die Stromrechnung. Viele neuere Küchengeräte und Haushaltsgeräte arbeiten deshalb mit einer geringen Watt-Zahl und werden mit einer Energiekennzahl ausgezeichnet. Während eine Glühbirne 60 Watt braucht, benötigt eine Energiesparlampe mit der gleichen Leuchtkraft ca. 11 bis 13 Watt. Ein Vergleich, der sich nicht nur bei Leuchtmitteln lohnt.

Wieviel kostet Strom in Österreich?

Der Strompreisrechner ermittelt Richtwerte. Handelt es sich um Vielverbraucher, sind die Kosten deutlich höher. Wer bereits längere Zeit in dem Haushalt wohnt und den Stromanbieter wechseln möchte, solle deshalb den Verbrauch der vergangenen Jahre als Grundlage zur Strompreisrechnung verwenden.

Die Strompreise von Österreich liegen im europäischen Mittelfeld, obwohl die Steuern darauf in den letzten Jahren deutlich angehoben wurden und aktuell 28 % betragen. Die Preise bei einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch einer vierköpfigen Familie von 3.500 kWh, liegt bei ca. 560 € pro Jahr, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Preise schwanken zwischen 515 und fast 640 € pro Jahr.

Was wird beim Strompreisrechner unter Nachtstrom verstanden?

Während der Nacht produzieren Kraftwerke einen Überschuss an Strom, da in dieser Zeit weniger Energie verbraucht wird. Der Strom wird deshalb vom Stromlieferanten zu einem günstigeren Preis angeboten, nämlich um bis zu 30 Prozent billiger. Haushalte können davon profitieren, indem sie einen Nachtstromtarif wählen. Der Strom wird nachts, zwischen 22 und 6 Uhr, an den Stromspeicher weitergeleitet und tagsüber verbraucht. Wer seine Strompreise berechnen möchte muss deshalb wissen, ob er Nachtstrom bezieht. Das ist aus dem Vertrag mit dem Stromanbieter ersichtlich.

Wann lohnt sich der Wechsel zu Nachtstrom?

Die Unterschiede bei den Ergebnissen des Rechners zwischen Nachtstrom und Tagstrom sind verlockend. Ein Wechsel zu Nachtstrom ist aber nur dann zu empfehlen, wenn nachts auch tatsächlich viel Strom verbraucht wird, da Nachtspeicherheizungen in Österreich bis 2019 gegen andere Wärmequellen ausgetauscht werden müssen. Nachtstrom lohnt sich aber weiterhin für Besitzer von Photovoltaikanlagen oder Haushalte, in denen nachts viele Geräte durchlaufen.

Warum ist Ökostrom teurer als „normaler“ Strom?

Wer Ökostrom mit Strom vergleicht, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht, staunt oftmals über den teureren Preis, da die Gewinnung aufwendiger ist und viel in neue Technologien und die Forschung investiert wird. Durch die Ökostrompauschale und den Ökostromförderbetrag, den jeder Endverbraucher zahlt, werden diese Kosten nicht vollständig gedeckt, weshalb die Bezieher von Ökostrom aktuell noch mehr bezahlen müssen. Im Rahmen der Maßnahmen zu mehr Energieeffizienz ist für die Zukunft jedoch zu erwarten, dass die Preise sinken.

Wieso lohnt sich der Wechsel des Stromanbieters?

Wer seinen jährlichen Verbrauch kennt, kann mit einer Strompreisrechnung sehr verlässlich herausfinden, welcher Anbieter für ihn der günstigste ist. Ein Anbieterwechsel ist sehr einfach: Die Stromverträge haben heutzutage relativ kurze Pflichtzeiten, bei einer rechtzeitigen Kündigung ist ein fließender Übergang kein Problem. Je nach Anbieter können die Fristen jedoch variieren, weshalb sich der Eigentümer frühzeitig über die Vertragsbedingungen informieren sollte.

Vielfach wird die Kündigung aber auch vom neuen Stromanbieter übernommen. Der Verbraucher muss nur den neuen Vertrag unterzeichnen, die Ummeldung und der reibungslose Übergang sind ein Service des neuen Anbieters. Dadurch braucht der Neukunde keine Angst zu haben, dass eine Versorgungslücke entsteht.

Worauf ist beim Wechsel des Stromanbieters zu achten?

Bei vielen aktuellen Angeboten der Stromanbieter handelt es sich um Neukundenaktionen, d.h. die angepriesenen Preise können befristet sein. Deshalb muss der neue Vertrag unbedingt genau geprüft werden, vor allem in Hinblick auf die geltenden Tarife. Außerdem sollte der eigene Stromverbrauch berücksichtigt werden. Auf den ersten Blick besonders günstig sind Strompakete mit einer festen Menge an Strom, die pro Jahr eingekauft wird. Wird dieser Strom jedoch nicht genutzt, muss er trotzdem gezahlt werden, wird hingegen mehr Strom benötigt, ist dieser verhältnismäßig teuer.

Ein wichtiges Kriterium ist auch die Vertragslaufzeit. Je kürzer die Zeit, umso flexibler bleibt der Kunde, andererseits werden bei einer längeren Bindung aber meist bessere Tarife angeboten.

Was ist bei einem Gaspreisrechner zu beachten?

Beim Gas gibt es sogar noch mehr Einsparungspotential als beim Strom. Ein Vergleich der Gasanbieter zeigt, dass Unterschiede bis zu 300 Euro pro Jahr möglich sind. Auch hier müssen wie beim Stromversorger vor einem Anbieterwechsel aber die verschiedenen Tarife, die Neukundenrabatte, die Vertragslaufzeit, eine Preisgarantie und die Zusatzkosten berücksichtigt werden.

Strom sparen mit dem Strompreisrechner der AK

Die österreichische Arbeiterkammer gilt als objektiver Berater, bei dem der Konsumentenschutz im Vordergrund steht. Deshalb ist der Stromrechner der AK bei der Suche nach dem günstigsten und dennoch seriösen Energieversorger sehr zu empfehlen. Außerdem gibt die AK interessierten Konsumenten wichtige Tipps zum Sparen von Strom, wodurch bis zu 75 Euro pro Jahr gespart werden können.

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