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Malerarbeiten

So geht beim Malern nichts mehr schief

Wer Wände und Decken mit neuer Farbe verschönern will, braucht nicht unbedingt eine Malerlehre. Mit einfachen Regeln und etwas Geduld kann jeder Heimwerker Räume perfekt streichen.

Wie erfolgt das richtige Abkleben?

Bevor es mit den Malerarbeiten losgeht, sollten Sie Fußboden und Möbel sorgfältig mit einer reißfesten Malerfolie abdecken, um Farbkleckse zu vermeiden. Zu den unverzichtbaren Utensilien beim Malen gehört auch Kreppklebeband. Damit lässt sich die Folie an den Fußbodenleisten befestigen. Lichtschalter, Steckdosen und Fensterbänke können Sie mit dem Klebeband exakt abdecken und so vor Spritzern oder zu breiten Pinselstrichen bei den Malerarbeiten schützen. Im zweiten Schritt sollten Sie Wände und Decke von Staub befreien. Je nach Farbe und Untergrund kann in einigen Fällen eine Grundierung notwendig sein. Angaben dazu finden sich auf den Farbkübeln

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An der Decke beginnen

Das eigentliche Anstreichen beginnt an der Zimmerdecke. Streichen Sie zuerst Kanten und Nischen mit einem Pinsel. Die Flächen lassen sich anschließend am Besten in breiten Bahnen mit einer Farbwalze bearbeiten. Dieselbe Reihenfolge gilt für die Malerarbeiten an der Wand: Zuerst sollten die Ränder am Fußboden sowie ein paar Zentimeter Wand um die Fenster und die Steckdosen herum mit dem Pinsel gestrichen werden. Tipp: Arbeiten Sie hier nicht zu weit vor, sonst trocknen die Farbsäume, bevor die große Rolle in Aktion tritt. Die Folge sind dann unschöne Farbunterschiede.

Hilfreiche Tipps für perfekte Malerarbeiten

Für ein perfektes Ergebnis sind in der Regel drei Farbschichten nötig. Dabei wird die erste Schicht senkrecht aufgetragen, die nächste waagrecht und die letzte wieder senkrecht. Wichtig: Jede Schicht muss einige Stunden trocknen, bevor die nächste folgt. Bei der Deckschicht ist besondere Sorgfalt gefordert, um eine gleichmäßig gestrichene Fläche zu erhalten. So dauert die Arbeit zwar etwas länger, doch die Mühe lohnt sich: Schließlich haben Sie das Ergebnis Ihrer Malerarbeiten mehrere Jahre lang täglich vor Augen.

Selber malern – Worauf dabei zu achten ist

Malerarbeiten werden deshalb gerne selbst gemacht, weil sich der Eigentümer dadurch Geld sparen kann. Dieser Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, nämlich dann, wenn auch bei den Materialien am Preis gespart wird. Hochwertige Farben und Pinsel haben zugegeben ihren Preis. Trotzdem sollten ein paar Euro mehr investiert werden. Farben mit schlechter Qualität müssen häufig in mehreren Schichten aufgetragen werden, damit sie die gleiche Deckkraft haben wie qualitativ hochwertige Farben. Außerdem können sie leichter abblättern und sind oftmals nicht so leicht streifenfrei aufzutragen. Davor, die Farben im Ausland zu bestellen, ist dringend abzuraten. Der günstige Preis ergibt sich durch eine schlechte Qualität und es besteht sogar die Gefahr, dass die Farben aufgrund ihrer Inhaltsstoffe in Österreich nicht zugelassen sind.

Auch bei Pinseln sollten nicht die billigsten Produkte gewählt werden. Wenn der Pinsel ausfranst oder die Malerrolle fuselt, kann kein schönes Ergebnis erzielt werden.

Wie hoch sind die Preise für Malerarbeiten pro m²?

Nicht jeder Wohnungseigentümer ist ein geborener Heimwerker. Die Innenarbeiten sollen aber genauso gut ausgeführt werden wie die Außenarbeiten. Deshalb sollte in solchen Fällen besser ein professioneller Maler mit dem Ausmalen beauftragt werden. Die Preise gestalten sich je nach Anbieter und Bundesland sehr unterschiedlich. Als fairer Preis für das Malen können 5 Euro pro m² angesehen werden, soll gespachtelt werden und eine Elementdecke grundiert werden, liegen die Preise bei ca. 8 Euro pro m². Bei aufwändigeren Arbeiten, wie z.B. einem Innenausbau mit Rigips, steigen die Preise mit ca. 35 € deutlich in die Höhe.

Große Malerfirmen sind für gewöhnlich günstiger als kleine Einzelunternehmen. Dafür haben die kleinen Firmen den Vorteil, dass die gesamte Malerarbeit von einem Anstreicher stammt, was vor allem bei eingearbeiteten Bildern oder Mosaiken ein einheitliches Arbeiten garantiert. Auch der Umstand, dass nur eine einzige Person in den Privaträumen herumwerkelt, kann ein gutes Argument sein.

So sind die Preise für Malerarbeiten gemessen am Stundenlohn

Hochgerechnet auf die Anzahl der Quadratmeter, die ein Anstreicher in der Stunde schafft, ist ein Stundenlohn von ca. 50 Euro durchaus gerechtfertigt. Wenn Lacke verwendet werden, Tapeten angebracht werden sollen oder eine außergewöhnliche Wandgestaltung gewünscht ist, kann der Stundenlohn auch noch steigen. Allgemein empfiehlt es sich vor allem bei großen Wohnungen oder Häusern, mehrere Angebote von verschiedenen Malerfirmen einzuholen. Wer zeitlich flexibel ist, kann z.B. auch von einer Winteraktion profitieren. In Zeiten, in denen Handwerker für gewöhnlich ein kleines Auftragsloch haben, bieten sie ihre Arbeiten manchmal etwas günstiger an.

Was ist bei den Kosten zu berücksichtigen?

Das Malen und Streichen von einem professionellen Malerbetrieb ist gemessen am Aufwand gar nicht so teuer. Der Auftraggeber muss aber darauf achten, dass ein umfangreiches Leistungspaket enthalten ist. So sollten die Farben, die Materialien für das Abdecken, die Anfahrt oder mögliche kleine Spachtelarbeiten zum Verschließen von Bohrlöchern schon inklusive sein. Bevor die Malerarbeit beginnt, sollte die Preisliste in Hinblick auf diese Kosten studiert werden.

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