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Darlehensrechner

Kosten verlässlich ermitteln

Ein Darlehensrechner ist eine gute Möglichkeit, um sich einen ersten Überblick über die Möglichkeiten der Baufinanzierung zu verschaffen. Mit nur wenigen Angaben werden Angebote österreichischer Darlehensgeber miteinander verglichen und die monatlichen Raten berechnet.

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Welches Darlehen eignet sich für ein Bauvorhaben am besten?

Am besten können Darlehen kalkuliert werden, wenn eine fixe Verzinsung gewählt wird. Nachdem der Leitzins mit 0,00 % bereits ein historisches Tief erreicht hat und die Zinsen so niedrig wie noch nie sind, ist das auch in Hinblick auf die Zukunft absolut zu empfehlen. Sollte sich das Bankenwesen schneller als erwartet erholen, profitieren Kreditnehmer langfristig von einem günstigen Zinssatz. Darlehen ab 2 % Zinsen sind durchaus möglich, im Schnitt liegen die österreichischen Darlehenszinsen aktuell bei 3 %. Angesichts steigender Mieten und Kaufpreisen, die in Ballungsgebieten wie Wien, Salzburg oder Tirol teilweise im zweistelligen Bereich liegen, ist der Erwerb einer Immobilie sicher eine sinnvolle Investition. Die Mieten sind beinahe gleich hoch wie die monatlichen Darlehensraten. Das beweist auch der Darlehensrechner.

Welche Bank ist die richtige für ein Baudarlehen?

Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, wendet sich in Österreich immer noch am liebsten an die Hausbank. Auch wenn langjährigen Kunden gerne bessere Konditionen angeboten werden, lohnt sich der Vergleich mit dem Darlehensrechner trotzdem, da mitunter noch bessere Rahmenbedingungen bei einer neuen Bank möglich sind. Allgemein ist jedoch eine traditionsreiche Bank einer Direktbank vorzuziehen. Beim Sparen bieten Direktbanken sehr gute Konditionen, bei einem Darlehen sind die Konditionen hingegen eher schlecht. Die Zinsen sind mit durchschnittlich 4,5 % deutlich höher als bei einer Filialbank. Das liegt zumeist daran, dass Direktbanken weniger Sicherheiten bzw. Eigenkapital fordern. Außerdem fehlt die persönliche Beratung, die bei einem so großen Finanzierungsvorhaben unbedingt erforderlich ist.

Wer erst in ein paar Jahren bauen möchte, für den empfiehlt sich ein Bausparvertrag mit der Aussicht auf ein Bauspardarlehen. Auch wenn die Zinsen für andere Kredite aktuell sehr günstig sind, können sie in Zukunft wieder steigen. Jene für Bauspardarlehen werden dann zwar auch anziehen, jedoch sind sie im Vergleich weiterhin günstiger. Außerdem gibt es neben einer Fixzinsphase, die vor einem weiteren Sinken der Zinsen schützt, eine staatliche Prämie von bis zu 1.200 Euro pro Jahr. Vergleichbare Angebote gibt es aktuell im Bankenwesen keine. Die staatliche Prämie wird für Bausparverträge bei folgenden österreichischen Banken vergeben: s:Bausparkasse, Wüstenrot, Raiffeisen Bausparen und die start:bausparkasse. Ein großer Vorteil von dieser Sparform ist, dass mit dem Sparrechner nicht nur die Höhe des insgesamt Ersparten berechnet werden kann, sondern dass der Kunde auch ermitteln kann, wie hoch die gewährte Darlehenssumme sein kann.

Was muss bei einem Kreditrechner berücksichtigt werden?

Wer ein günstiges Darlehen sucht, muss erstmal die Nadel im Heuhaufen der verschiedenen Zinssätze finden. Für einen Vergleich müssen dieselben Zinsen, nämlich der Effektivzins und nicht der Sollzins, berücksichtigt werden. Der Effektivzins beinhaltet nämlich alle zu zahlenden Gebühren und ist damit der Betrag, den der Kreditnehmer tatsächlich löhnen muss.

Welche Voraussetzungen müssen für ein Darlehen erfüllt werden?

Wenn ein Darlehen für den Bau oder Kauf einer Immobilie verwendet wird, setzten die meisten österreichischen Banken Eigenkapital in Höhe von mindestens 20 % vom Gesamtbetrag voraus. Gibt es keine Eigenkapitalquote, sind die Zinsen entsprechend höher und die Rahmenbedingungen schlechter. Daneben werden weitere Sicherheiten, wie z.B. Immobilienbesitz, eine genaue Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, ein Einkommensnachweis usw., verlangt. Außerdem holt sich die Bank automatisch auch eine Auskunft über die Kreditfähigkeit beim österreichischen Kreditschutzverband. Diese Bonitätsprüfung ist auch für den Darlehensnehmer selbst eine sinnvolle Einrichtung, um die Belastbarkeit professionell ermitteln zu lassen.

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Welche Schritte folgen auf die Berechnung durch den Darlehensrechner für ein Haus?

Der Darlehensrechner gibt bereits einen guten Überblick über die besten Finanzierungsmöglichkeiten, trotzdem müssen die einzelnen Angebote noch einmal genau geprüft werden. Dazu gehört die persönliche Kontaktaufnahme, bei der die Vertragsbedingungen, wie z.B. die Marge, Erhebungsspesen oder Bearbeitungsgebühren, geklärt und die Rahmenbedingungen, wie z.B. die Laufzeit, die Möglichkeit einer Anschlussfinanzierung oder Pausierung usw., besprochen werden.

Mit dem Darlehensrechner die Entscheidung für ein Annuitätendarlehen treffen

Kreditnehmer haben die Wahl zwischen einem Annuitätendarlehen und einem Tilgungsdarlehen. Bei einem Annuitätendarlehen wird eine gleichbleibende Pauschalrate bezahlt. Bei einem Tilgungsdarlehen sinkt die jährliche Rate mit der Restschuld. Der Vorteil vom Annuitätendarlehen ist die gute Planbarkeit, beim Tilgungsdarlehen ist die sinkende finanzielle Belastung ein gutes Argument. Beide Varianten sollten mit einem Kreditrechner durchgerechnet und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile genau geprüft werden.

Warum sollte das Darlehen zweckgebunden sein?

Ein Darlehen für den Bau oder Kauf eines Hauses bzw. den Erwerb einer Eigentumswohnung sollte unbedingt zweckgebunden sein, d.h. als Baudarlehen beantragt werden. Die Laufzeiten und das Kreditvolumen sind wesentlich großzügiger, außerdem sind die Zinsen deutlich besser. Der Zins-Unterschied zwischen einem Baukredit und einem nicht-zweckgebundenen Kredit kann bis zu 2 % ausmachen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein gefördertes Wohnbaudarlehen zu beantragen, das je nach Bundesland mit unterschiedlich hohen Zuschüssen unterstützt wird.

Welche Kosten werden vom Hypothekenrechner nicht erfasst?

Bei einem Baufinanzierungsrechner werden bei den Berechnungen für einen Kredit gerne einige Kosten vergessen, die insgesamt aber gar nicht so wenig ausmachen. Das ist zunächst einmal die Grunderwerbssteuer, sofern das Grundstück nicht bereits im Besitz des Eigentümers ist. Wird das Grundstück innerhalb der Familie verkauft, beträgt die Steuer 2, bei allen anderen Verkäufen 3,5 Prozent. Außerdem kommen noch Kosten für die Eintragung ins Grundbuch, die Bezahlung eines Maklers, die Notarkosten, Versicherungen, laufende Kosten für den Wohnsitz während des Baus usw. dazu.

So hilft der Tilgungsrechner bei der Planung

Die Aufnahme eines Kredites will wie der Bau selbst genau geplant und kalkuliert werden. Mit einem Tilgungsrechner kann sich der Kreditnehmer verschiedene Szenarien durchspielen und die für ihn beste Tilgungsdauer, den Tilgungssatz, den zu zahlenden Jahreszins usw. ausrechnen lassen. Auch die Auswirkungen von einer Sondertilgung auf den Kredit sind für den Kunden sehr interessant. Er kann auf diese Weise herausfinden, wie viel Geld er sich sparen würde und ob sich die vorzeitige Tilgung angesichts der dafür anfallenden Gebühren überhaupt lohnt. Allgemein ist es Häuslbauern sehr zu empfehlen, eine solche Sondertilgung vertraglich zu vereinbaren und vor Vertragsunterzeichnung die damit verbundenen Konditionen bzw. die Höhe der Bearbeitungsgebühr zu klären. Auch ohne Rechner muss ein guter, sicherer Tilgungsplan erstellt werden, bei dem trotz der laufenden Kosten und den Kreditraten immer noch ein finanzielles Polster übrig bleibt.