Bausparvergleich - Attraktive Zinsen nutzen

Die besten Angebote finden

Bausparen ist die beliebteste Form des Sparens in Österreich. Bei den Konditionen, insbesondere bei den Zinsen, gibt es zwischen den Banken deutliche Unterschiede, weshalb unbedingt ein Bausparvergleich gemacht werden sollte.

Warum ist es sinnvoll, einen Bausparvergleich zu ziehen?

Die Österreicher sind im Allgemeinen sehr traditionsbewusst. Das bedeutet auch, dass sie ihrer Hausbank gerne treu bleiben, vor allem auf dem Land, wo man sich persönlich kennt. Dadurch ist es aber nicht selten der Fall, dass schlechtere Konditionen akzeptiert werden. Die Hausbank muss gerade beim Bausparen nicht unbedingt die erste Wahl sein. Ein Bausparvergleich über die Grenzen der Bundesländer lohnt sich.

Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Bausparkassen mittlerweile den Abschluss von Bausparverträgen über das Internet anbieten. Damit wird das Sparen noch einfacher und komfortabler.

Welche Zinsen sind beim Bausparen möglich?

Aktuell ist der Leitzins so niedrig wie noch nie. Das macht sich leider bei allen Formen des Sparens bemerkbar. Während noch vor 15 Jahren bis zu 6 % Zinsen möglich waren, können Sparer heute nur mehr davon träumen. Heuer liegen die Zinssätze im Bausparvergleich durchschnittlich bei nur mehr 2 %. 3 % sind schon eher selten für Bausparer. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Verzinsung wenigstens von der KESt befreit ist. So kann zumindest ein Negativzins vermieden werden, wobei von den österreichischen Banken aktuell noch propagiert wird, dass es zu diesem ohnehin nicht kommen wird.

Die Zinsen sind bei den meisten Bausparverträgen variabel und die Mindestverzinsung kann je nach Bank unterschiedlich sein, häufig liegt sie nur bei 0,25 %. Meist werden in den ersten zwei Jahren fixe Zinsen geboten, bevor dann auf variable gewechselt wird. Das ist in erster Linie deshalb der Fall, weil mit einem guten Fixzins Neukunden besser gelockt werden können.

Der Bausparrechner zeigt: Das Sparen lohnt sich immer noch

Das Bausparen hat trotz der je nach Bausparvertrag eventuell niedrigen Zinsen einige Vorteile:

Zunächst einmal ist da die staatliche Förderung zu nennen. Die Bausparprämie liegt heuer bei 1,5 % und soll sich im neuen Jahr nicht großartig ändern. Allerdings werden maximal 1.200 € pro Jahr gefördert. Die Höhe der Prämie ist unabhängig vom Einzahlungsrhythmus. Ist die Einzahlungshöhe bei einer einmaligen Zahlung oder einer monatlichen Zahlung am Ende des Jahres bzw. insgesamt ausreichend hoch, können insgesamt bis zu 7.200 EUR von der Bausparkasse bezuschusst werden. Der Hauptgrund, weshalb ein Bausparvertrag abgeschlossen wird, ist aber die Aussicht auf einen anschließenden, günstigen Bausparkredit. Dieser kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die gesamte Laufzeit von 6 Jahren hindurch gespart wurde. Aktuell liegen die Zinsen für ein Bauspardarlehen bei österreichischen Banken im Schnitt bei 2,5 %. Es gibt nur geringfügige Abweichungen, die bei den hohen Summen - die für gewöhnlich über einen Kredit finanziert werden - aber durchaus spürbar sein können.

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Mit dem Bauspar-Vergleichsrechner die passende Sparkasse finden

Mit einem Bausparvergleich kann ein guter Überblick über die Differenz, die sich durch die unterschiedlichen Zinsen und Gebühren ergeben, gewonnen und damit die Entscheidung für den passenden Anbieter erleichtert werden. Trotzdem muss das ausgewählte Angebot aber auch noch genau geprüft werden. Die Rahmenbedingungen sind nicht überall gleich. Vor allem die Kontoführungsgebühren können den vermeintlichen Zinsgewinn deutlich schmälern.

Welche Nachteile hat das Bausparen?

Beim Bausparen können aktuell die bestmöglichen Zinsen fürs Sparen herausgeholt werden. Aber einen Nachteil hat diese in Österreich so beliebte Sparform: Das Geld ist für 6 Jahre gebunden. Ein frühzeitiges Abheben ist nicht möglich oder aber mit einem Verlust der staatlichen Prämie sowie der guten Zinsen verbunden. Da die Verzinsung für gewöhnlich an die Laufzeit gebunden ist, kann der Bausparer auch nicht von einem möglichen Anstieg der Zinssätze profitieren.

So werden die Zinsen beim Bausparvergleich ermittelt

Ein Bausparvergleich ist nur dann objektiv, wenn die gleichen Werte herangezogen werden. Vor allem der Zinssatz kann dabei Verwirrung stiften. Zu berücksichtigen ist nicht der Sollzins, sondern der effektive Jahreszins. Dieser beinhaltet nämlich alle Gebühren und die KESt, es ist also der Zinssatz, den der Sparer tatsächlich bekommt. Er ist meist deutlich niedriger als der Sollzins.

In diesem Zusammenhang sollte beim Bausparvergleich auch darauf geachtet werden, dass ein objektiver Rechner verwendet wird. Der Bausparrechner von einer bestimmten Sparkasse wird natürlich nur die eigenen Produkte hervorheben. Umgekehrt kann es auch sein, dass Rechner mit veralteten Daten arbeiten. Deshalb sollten sich Bausparer auch nicht auf das beste Angebot alleine verlassen, sondern mindestens noch eine zweite Bausparkasse um ein Beratungsgespräch bitten.

Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte sich im Zuge dessen auch gleich über die Möglichkeit eines vorzeitigen Behebens und die damit verbundenen Kosten informieren. Grundsätzlich gilt: Mit einem Bausparvertrag kann nicht viel falsch gemacht werden. Die Laufzeit von mindestens sechs Jahren ist im Vergleich zu einem Vermögenssparbuch überschaubar, und trotzdem wird eine ähnlich gute Verzinsung geboten.

So kann ein Bausparer verwendet werden

Der Bausparvergleich zeigt, dass das Bausparen aktuell die lukrativste Form des Sparens ist. Dabei muss das gesparte Geld nach Ablauf der Laufzeit nicht unbedingt für ein Bauvorhaben oder den Kauf einer Immobilie verwendet werden. Der Sparer kann darüber frei verfügen und das Ersparte auch für einen anderen Zweck verwenden. Umgekehrt ist es aber ohne vorab abgeschlossenen Bausparvertrag nicht möglich, ein Bauspardarlehen aufzunehmen.

Egal, wofür das Sparguthaben verwendet wird, die staatliche Prämie muss nach einem ordnungsgemäßen Einhalten der Laufzeit nicht zurückgezahlt werden. Damit ist das Bausparen aktuell eine der lukrativsten Sparformen in Österreich.

Was ist beim Bausparvertrag-Vergleich zu beachten?

Der Bausparvergleich sollte ins Detail gehen. Die angepriesenen Werbegeschenke, Startgeld und Guthaben oder gute Zinsen sind verlockend, sollten aber nicht entscheidend sein. Stattdessen sollten Vertragskonditionen wie das Intervall der Einzahlungen (einmalig, jährlich oder monatlich), die Möglichkeit einer Zahlungspause, die Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren, die Auszahlungshäufigkeit der Zinsen usw. bei der Wahl berücksichtigt werden.

Wieso können sich die Zinsen unterscheiden?

Die staatliche Bausparprämie ist für alle Sparkassen die gleiche, weil diese unabhängig von den Bausparkassen vom Finanzministerium definiert wird. Trotzdem bieten die Banken unterschiedliche Zinsen an. Das ist – wie bei jeder anderen Sparform auch – eine Folge des Konkurrenzkampfes. Die Sparzinsen erhält der Sparer dafür, dass die Bank während der Sparphase über das Geld verfügen kann. Die Bank nimmt quasi einen Kredit bei dem Kunden.