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Energiebonus

Energiesparen in Privathaushalten wird belohnt

Wer energieeffizient heizt, wird finanziell gefördert: Für den Austausch Ihrer Wärmepumpe, den Neubau von Solaranlagen und weitere Maßnahmen können Sie einen Energiebonus beantragen.

Ein neues Förderprogramm ermutigt Privathaushalte zum energieeffizienten Heizen. Für den Um- und Neubau von Heizanlagen kann ein Energiebonus beantragt werden. Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der zu beheizenden Fläche und dem Baujahr der Wohnung ab. Die Liste der geförderten Maßnahmen soll demnächst erweitert werden.

Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes

Seit dem 1. Jänner 2015 gilt in Österreich das Energieeffizienzgesetz. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 die Energieeffizienz um 20 Prozent zu erhöhen. Unternehmen und Energielieferanten sind verpflichtet, im Gesetz enthaltene Richtlinien umzusetzen. Privathaushalte werden in Form von Förderprogrammen zum Mitmachen motiviert. Eines dieser Förderprogramme ist der Energiebonus, der sich aus Geldern der Energieversorger speist.

Privathaushalte können Förderungen beantragen für:

  • den Austausch von Heizungskesseln
  • den Neuerwerb oder Austausch von Wärmepumpen
  • den Austausch von Warmwasserboilern
  • den Neubau oder Austausch von Solaranlagen
  • den Neubau oder Austausch von Photovoltaik-Anlagen
  • den Austausch von Heizungs-Umwälzpumpen
  • die Neuerrichtung von Nah- oder Fernwärmeanschlüssen

Voraussetzungen für den Energiebonus

Die Bonuszahlung kann für alle oben genannten Maßnahmen und Anschaffungen beantragt werden, die nach dem 1. Jänner 2014 in Betrieb gegangen sind. Weitere Voraussetzungen sind, dass Sie für die Investition nicht bereits eine Bundes- oder Landesförderung beantragt haben und Umrüstung oder Neubau in Österreich erfolgen.

Beantragen der Förderung

Um langwierige Förderanträge zu umgehen, ist eine Antragstellung im Internet möglich. Auf diesem Wege können auch alle nötigen Unterlagen eingereicht werden. Dazu zählen Hersteller- und Typenangaben von Alt- und Neugerät,  Kontaktdaten des Installationsunternehmens und die Rechnung der neuen Geräte. Anschließend überprüft eine Monitoringstelle die Maßnahme oder Investition. Bei positivem Ergebnis wird der Energiebonus spätestens zwei Monate nach Antragstellung ausbezahlt.

Höhe der Bonuszahlung

Die Höhe der Bonuszahlung hängt von mehreren Faktoren wie Heizfläche, Isolierung des Boilers oder Wohnungsbaujahr ab. Hier einige Beispiele:

Errichtung einer neuen Heizung im Einfamilienhaus:

  • Beispiel 1: Ein Ölbrennwertkessel, der eine Fläche von 80 Quadratmetern beheizt, wird mit 394 Euro bezuschusst
  • Beispiel 2: Ein Gasbrennwertkessel, der eine Fläche von 300 Quadratmetern beheizt, wird mit 2.960 Euro bezuschusst

Errichtung einer neuen Gas-Kombitherme in einer Wohnung:

  • Beispiel 1: Eine Gas-Kombitherme in einer vor 1945 erbauten, 50 Quadratmeter großen Wohnung wird mit 324 Euro bezuschusst
  • Beispiel 2: Eine Gas-Kombitherme in einer nach 1945 erbauten, 75 Quadratmeter großen Wohnung wird mit 474 Euro bezuschusst

Austausch eines Warmwasserboilers:

  • Beispiel 1: Ein Warmwasserboiler mit Fünf-Zentimeter-Isolierung und 100 Liter Fassungsvermögen wird mit 75 Euro bezuschusst
  • Beispiel 2: Ein Warmwasserboiler mit Acht-Zentimeter-Isolierung und 1000 Liter Fassungsvermögen wird mit 582 Euro bezuschusst

Solaranlage:

  • Für einen Flächenkollektor wird generell eine Bonuszahlung von 48,50 Euro pro Quadratmeter geleistet
  • Für einen Vakuum-Röhrenkollektor wird generell eine Bonuszahlung von 76,10 Euro pro Quadratmeter geleistet

Für die Zukunft sind folgende Förderungen geplant:

  • Ventilatoren
  • Wärmerückgewinnung
  • Lüftungsanlagen
  • Wohnraumbelüftung
  • Klimasplitgeräte und Klima- Heizkombigeräte
  • Heizungskessel im Neubau
  • thermische Sanierung

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