Zu hohe Heizkosten? So sparen Sie bares Geld!

Den größten Anteil an Nebenkosten in privaten Haushalten verursachen Heizkosten. Durch fachgerechtes Modernisieren sowie richtiges Heizen und Lüften lässt sich viel Geld sparen. So geht es:

So sparen Sie Heizkosten

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Weitere Energiespartipps

Dass es sich beim Winter um die teuren Monate des Jahres handelt, was hauptsächlich den Heizkosten zuzuschreiben ist, ist bereits seit Jahren bekannt. Aufgrund stetig steigender Rohölpreise muss der Mieter gerade bei diesem Kostenpunkt immer tiefer in die Tasche greifen und jeder fragt sich zurecht, wie sich Heizkosten sparen lassen und somit die Ausgaben in den Nebenkosten gesenkt werden können.

Es kommt darauf an, dass die Räume im richtigen Maß gelüftet und beheizt werden. Damit lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern weiterhin trägt dies zu einem gesunden Raumklima bei. Ein noch weiterer wichtiger Aspekt ist in der Vermeidung von gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen zu sehen, die weiterhin die gesamte Bausubstanz schädigen können. Breitet sich der Schimmelpilz aus, dann ist dies ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Raumtemperatur zu gering ausgelegt und die Zufuhr von Frischluft nicht ausreichend ist. Die Raumluft ist somit nicht in der Lage, entsprechend Feuchtigkeit aufnehmen zu können, so dass es zu Nässe innerhalb der Zimmer kommt.

Um Heizkosten zu senken und dabei ein angenehmes Wohlfühlklima zu erhalten, braucht es nur ein paar Änderungen. So werden sich fachgerechte Modernisierungsarbeiten bereits schnell amortisieren. Eine gute Dämmung im Innen- oder Außenbereich hält die Räume auf einer angenehmen Temperatur und sorgt dafür, dass die Wärme nicht nach außen entweichen kann. Häufig sind die Fenster ein wichtiger Faktor für den Wärmeverlust. Wer nicht gleich zu neuen Fenstern greifen kann oder will, sollte undichte Ritzen mit speziellen, selbstklebenden Streifen aus dem Baumarkt versehen. Modernste Heizkörperthermostate lassen sich so programmieren, dass eine Absenkung der Raumtemperatur erfolgt, wenn das entsprechende Zimmer nicht genutzt wird. Ebenso lässt sich die Erhöhung gemäß den individuellen Anforderungen festlegen. Immer wieder beliebt sind die Heizlüfter oder die elektrischen Öfen, mittels denen via Steckdose geheizt wird. Diese eignen sich jedoch nur für den äußersten Notfall, denn hierbei handelt es sich um die teuerste Heizvariante.

Ebenso kann eine Änderung der eigenen Gewohnheiten für eine Erleichterung im Geldbeutel sorgen. So sollten die Fenster keineswegs auf „Dauerkipp“ gestellt sein, denn der Wärmeverlust kann bis zu 200 Euro pro Heizsaison ausmachen und kühlt die Räume aus. Allerdings sollten die Zimmer nicht überheizt und im Anschluss mittels geöffneter Fenster wieder heruntergekühlt werden. Besser ist es, mehrmals täglich kurz zu lüften und davor die Heizung auszustellen. Letztendlich haben Möbel und Gardinen nichts vor der Heizung zu suchen, denn so besteht ein Wärmeverlust von 15 Prozent.