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Traumhaft sparsame Energiesparhäuser in Österreich

Energieeffizient und umweltbewusst wohnen

Angesichts steigender Energiepreise ist Energieeffizienz in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Immobilienbesitzer gerückt. Für mehr als 10 Prozent aller Österreicher kommt beim Immobilienkauf nur ein Energiesparhaus in Frage. Bei den Neubauten sind es deutlich mehr.

1. Wodurch zeichnet sich ein Energiesparhaus aus?

2. Welche Arten von Energiesparhäusern gibt es?

3. Was bedeuten die Werte im Energieausweis?

4. Wie hoch sind die Preise für ein Energiesparhaus?

5. Wo gibt es in Österreich Energiesparhäuser?

6. Welche Vor- und Nachteile haben Energiesparhäuser?

7. Welche Förderungen gibt es für energiesparsames Bauen?

8. Wie wird die Förderung beantragt?

9. Welche Vorteile hat das Energiesparhaus als Fertighaus?

 

1. Wodurch zeichnet sich ein Energiesparhaus aus?

Energiesparhäuser zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch bei Warmwasser und Heizung aus. Ihr Heizwärmebedarf liegt zwischen 15 und 70 kWh/m² pro Jahr, der Heizölverbrauch darf maximal sieben Liter pro Quadratmeter und Jahr ausmachen. Diese Werte werden durch eine sehr gute Wärmedämmung sowie häufig auch durch die Nutzung erneuerbarer Energien erreicht.

 

2. Welche Arten von Energiesparhäusern gibt es?

Die Häuser werden nach ihrem Einsparungspotential eingeteilt in:

  • Drei-Liter-Häuser: Sie dürfen pro Quadratmeter maximal drei Liter Heizöl pro Jahr verbrauchen.
  • Niedrigenergiehäuser: Ihr Heizwärmebedarf darf 70 Kilowattstunden, was sieben Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter ausmacht, nicht überschreiten.
  • Passivhäuser: Heizsysteme werden nur minimal genutzt, mehr als 90 Prozent des Wärmebedarfs werden als passive Wärme gewonnen, in Form von Abwärme von Geräten und Bewohnern sowie modernste Lüftungstechniken. Bei Bedarf kann externe Energie zugeführt werden, wobei diese nicht mehr als 15  Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr ausmachen darf.
  • Nullenergiehäuser: Sie arbeiten autark und erzeugen ihre eigene Energie, zum Beispiel durch Solarthermen und Photovoltaik.
  • Plusenergiehäuser: Sie produzieren mehr Wärme, als sie selbst verbrauchen.

 

3. Was bedeuten die Werte im Energieausweis?

Der österreichische Immobilienmarkt ist sehr dynamisch, mit Angeboten in allen Preis- und Größenklassen. Während am Land eher Häuser zum Kauf gefragt sind, wohnen die Österreicher in den Städten am liebsten in Wohnungen. Entsprechend den Einwohnerzahlen gibt es in den Landeshauptstädten die größte Auswahl an Eigentumswohnungen. Dort dominieren Bestandswohnungen mit zwei bis drei Zimmern im mittleren Preissegment. In teuren Städten wie Innsbruck, Salzburg und Wien bewegen sich diese in den oberen Preisklassen. Daneben gibt es ein auffallend gutes Angebot an Luxusimmobilien. Für Stadtverhältnisse günstige Wohnungen befinden sich in den äußeren Bezirken sowie in den großen Wohnsiedlungen zwischen Stadtkern und Industriegebieten.

Wer eine neue, moderne Wohnung sucht, wird vorwiegend in den Landeshauptstädten sowie in größeren Ortschaften fündig. Die Zielgruppe vieler Neubauprojekte sind Familien, weshalb die Wohnungen entsprechend groß sind.

Alle neuen Gebäude sowie Immobilien, die saniert, verkauft oder neu vermietet werden, benötigen einen Energieausweis. Dieser gibt Auskunft über die Energieeffizienz eines Hauses. Energiesparhäuser erreichen folgende Werte:

  • A++: Die besten Werte beim Energiepickerl erreichen Plusenergie- und Passivhäuser.
  • B bis A+: für Niedrigenergiehäuser, die je nach Heizwärmebedarf auch als KfW 70, KfW 60, oder KfW 40 Haus bezeichnet werden.

Zum Vergleich: Neubauten müssen in Österreich laut österreichischer Norm für Energiestandards ÖNORM H 5055 und ENEV von 2016 mindestens den Zielwert C erreichen, was einem Heizwärmebedarf von maximal 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr entspricht. Allerdings sollen diese Maximalwerte entsprechend des Energieeffizienzgesetzes in Zukunft Schritt für Schritt reduziert werden.

 

4. Wie hoch sind die Preise für ein Energiesparhaus?

Der Bau eines Niedrigenergiehauses fällt im Vergleich zu einem konventionell nach Bauordnung gebauten Einfamilienhaus teurer aus. Komfortlüftung, zusätzliche Dämmung und Heizsysteme, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, müssen mit einberechnet werden. So ist der Bau eines Passivhauses beispielsweise um bis zu 20 Prozent teurer als der Bau eines normalen Gebäudes.

Die höheren Preise ergeben sich durch die Installation der Niedrigenergiebauteile sowie die Umsetzung energiesparender Maßnahmen, wie etwa die Nutzung erneuerbarer Energien oder ein spezielles Lüftungssystem. Auch in der Wartung sind Energiesparhäuser teurer als klassische Massivbauten.

Günstigere Energiesparhäuser werden als Fertighäuser konzipiert. Sie liegen in der Errichtung unter den Preisen für Massivhäuser, mit den speziellen technischen Vorrichtungen kommen sie insgesamt auf einen ähnlichen Preis. Dafür sind sie im Betrieb langfristig aber günstiger.

 

5. Wo gibt es in Österreich Energiesparhäuser?

Das erste Passivhaus Österreichs wurde vor 20 Jahren gebaut. Energiesparhäuser sind noch nicht Standard, auch wenn die Bauordnungen immer strengere Grenzen beim Energieverbrauch setzen. Energieeffiziente Bauten sind eher für das Bauen am Land typisch, und dort handelt es sich zum Großteil um Einfamilienhäuser in Fertigbauweise.

Besonders viele junge Häuslbauer entscheiden sich für die sparsame Hausvariante, weshalb die Häuser vermehrt in neuen Wohnsiedlungen etwas abseits der dicht bebauten Ortskerne zu finden sind.
 

6. Welche Vor- und Nachteile haben Energiesparhäuser?

Wie der Name schon sagt, ist der größte Vorteil eines Energiesparhauses der kostensparende Betrieb. Daneben hat das Haus noch weitere Vorzüge, aber auch Nachteile:
 

Vorteile Nachteile
+ Bis zu 70 % weniger Betriebskosten, folglich geringe finanzielle Belastung
- Höhere Anschaffungskosten
+ Umweltschonender Betrieb, deutlich reduzierter CO2-Ausstoß
- Teurere Dämmung
+ Angenehmes Raumklima
- Teurere Instandhaltungsmaßnahmen, wartungsintensiv
+ Häufig als Fertighaus konzipiert  
   

7. Welche Förderungen gibt es für energiesparsames Bauen?

Ein gemeinsames Ziel der EU ist die Verbesserung der Energieeffizienz und eine Verringerung des CO2-Ausstoßes. Dazu sollen nicht nur Unternehmen, sondern auch Privathaushalte angereizt werden. Deshalb werden in jedem österreichischen Bundesland Maßnahmen im Bereich energieeffizientes Bauen, Kaufen oder auch Modernisieren gefördert, und zwar meistens sowohl durch günstige Kredite als auch durch geschenkte Zuschüsse.

Die Wohnbauförderung in Österreich ist Sache der Bundesländer. Die häufigste Form der Förderung für Energiesparhäuser ist die Objektförderung. Es handelt sich dabei um ein von den Bundesländern bezuschusstes Darlehen mit einer Laufzeit von ca. 27,5 Jahren.

Auf bundesländerübergreifender Ebene wird der Sanierungsscheck für thermische Sanierungen vergeben. Hier werden in erster Linie Maßnahmen zu einer besseren Dämmung sowie die Umstellung von Heizsystemen gefördert. Eine Voraussetzung ist, dass der Heizwärmebedarf um mindestens 50 Prozent reduziert wird. Je nach Sanierungsart liegen die Fördersummen zwischen 3.000 und 8.000 Euro.

Auch die einzelnen Gemeinden fördern Bestandteile von Energiehäusern, etwa moderne Holzheizungen, Ökostrom und Solaranlagen. Die Förderung erfolgt hier meist in Form eines einmaligen Zuschusses.

 

8. Wie wird die Förderung beantragt?

Die Kriterien für eine Genehmigung sind je nach Bundesland unterschiedlich, eine Vorlage des Energieausweises sowie des Bauplans sind jedoch österreichweit Voraussetzung, ebenso wie die Nutzung des Gebäudes als Hauptwohnsitz.

Wichtig dabei ist zu beachten, dass die Förderanträge vor der Umsetzung des Baus eingereicht werden müssen und dass die Zustimmung abzuwarten ist. Außerdem gibt es bei vielen Förderungen eine Frist, bis zu der die Umbaumaßnahmen fertiggestellt werden müssen. Wird sie nicht eingehalten, muss das Geld unter Umständen zurückbezahlt werden.

Auch kann eine Nicht-Einhaltung der Baupläne und die Verwendung anderer als der im Vertrag genannten Baumaterialien dazu führen, dass der Anspruch auf die Förderung verfällt. Häuslbauer müssen diesbezüglich einen Nachweis erbringen, dass sie die Vorgaben eingehalten haben.
 

Tipp: Baufinanzierungsexperten und Energieberater wissen über die öffentlichen Fördertöpfe sehr gut Bescheid und können dem Häuslbauer dabei helfen, das Maximum an Förderungen herauszuholen. Häufig lohnt es sich, die Planung des Baus an die Förderkriterien anzupassen.


9. Welche Vorteile hat das Energiesparhaus als Fertighaus?

Fertighäuser sind meist als Energiesparhäuser konzipiert, die Dämmung ohne Wärmebrücken ist durch die vorab aufeinander abgestimmten Bauteile optimal umgesetzt. Mit den speziellen Lüftungsschächten und Anschlüssen für Heizungssysteme sind sie ideal für die Eigenerzeugung von Energie ausgestattet.

Fertighäuser sind nicht nur die günstigste Variante beim energiesparsamen Hausbau, sondern durch den Aufbau innerhalb weniger Tage auch die schnellste.