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Barrierefrei

Barrierefreier Eingangsbereich und Garage

Barrierefreies Wohnen beginnt bereits bei einer behindertengerechten Garage! Legen Sie besonderes Augenmerk darauf, dass der Eingangsbereich sowohl über eine Treppe als auch eine mit dem Rollstuhl befahrbare Rampe erreicht werden kann.

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Die Parkfläche sollte neben dem abgestellten Auto noch genügend Bewegungsfreiheit für das Rangieren mit dem Rollstuhl bieten. Eine Gesamtbreite von 3,5 m lässt hierfür bei optimaler Ausnutzung noch ca. 1,2 m Platz.

Abstellmöglichkeiten

Den Eingangsbereich gestalten Sie behindertengerecht, indem Sie auf große Durchgangsbreiten der Türen und genügend Abstellmöglichkeiten für Gehhilfen achten. Elektronische Sperrsysteme erleichtern das problemlose Öffnen der Türen.

Türen

Geknickte Türen sowie Schiebetüren ermöglichen auch auf engstem Raum ein hohes Maß an Komfort. Vergessen Sie dabei jedoch nicht auf eine einfache Handhabung und gut erreichbare Türgriffe.

Schränke

Viele Kleiderkästen lassen sich auch im Nachhinein bequem mit weit öffnenden Türen und drehbaren Kleiderdepots ausstatten. Schrankräume bieten meist auch genügend Platz für einen fahrbaren Wäschekorb oder zusätzlich montierte Ablageflächen.

Betten

Auch hier gibt es höhenverstellbare Modelle, die oft auch nützliche Zusatzfunktionen wie schwenkbare Rückenteile, Steuerkästen für Lichtsysteme oder eine Notruftaste enthalten.

Waschbecken

Unterfahrbare und in der Höhe flexible Waschbecken sowie verstellbare Toiletten lassen sich mit wenigen Handgriffen individuell anpassen und vereinfachen die Nutzung durch unterschiedlich große Personen.

Dusche

Auch in den sogenannten "Nasszellen" lässt sich durch Verzicht auf Barrieren der Wohnkomfort für in der Mobilität eingeschränkte Menschen erhöhen. Moderne schwellenfreie Duschen mit ergonomischem Brausehalter oder klappbarem Sitz sowie festen Haltegriffen geben sicheren Halt auch auf nassem Boden.

Badewanne

Ein Wannenlift ermöglicht den selbstständigen Einstieg in die Badewanne. Empfehlenswert sind auch rutschhemmende Oberflächen, Thermostatuhren mit Verbrühschutz und Einhandmischer für die Armaturen.

Spiegel

Der Spiegel sollte oberhalb des Waschbeckenrandes beginnen und schwenkbar sein. Ein zusätzlicher kleiner Spiegel kann an einem beweglichen Arm montiert und so zum Schminken oder Rasieren verwendet werden.

Dank moderner Technik müssen Treppen für gehbehinderte Menschen kein Hindernis mehr sein: Ein Treppenlift ist binnen weniger Stunden installiert und betriebsbereit. Durch einen bequemen Sitz mit Haltegriffen und einer stabilen Fahrschiene steht dem sicheren Aufstieg nichts mehr im Wege.

Küche

Für Rollstuhlfahrer ist ein breiter, möglichst nach vielen Seiten offener Küchenbereich ideal. Die Arbeitsflächen müssen der Höhe angepasst und unterfahrbar sein und sollten abgerundete Ecken haben. Eine gute Alternative zu den beliebten Hängekästen sind ausziehbare, geräumige Schranksysteme. Einige Modelle sind auch mit einem umlaufenden Band - ähnlich wie bei einem Paternosteraufzug - ausgestattet, so dass jedes Fach mit nur wenigen Handgriffen auf eine bequem erreichbare Höhe gebracht werden kann.

Bodenbeläge und Beleuchtung

Rutschsichere Bodenbeläge wie z.B. Kork- oder Gummimatten geben selbst bei Wasserspritzern am Boden sicheren Halt. Eine gute Beleuchtung vermindert zusätzlich das Verletzungsrisiko. Achtung: Die Lichtschalter sollten sich in einer angepassten Höhe befinden und auch aus dem Rollstuhl erreichbar sein.